Warum Inklusion die beste Förderung ist – und die Sonderschule endlich der Vergangenheit angehören sollte: Mein Beitrag zum scoyo Blog Award

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Inklusion

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr wisst, ist das Thema Inklusion im letzten Jahr zu einem sehr wichtigen Bereich hier auf dem Blog geworden – zum einen aus persönlichen Gründen, weil ich mir für den Löwenjungen ein inklusives Umfeld wünsche, zum anderen aus gesellschaftspolitischer Überzeugung – denn im Grunde wünsche ich mir für JEDES Kind, ob mit oder ohne Besonderheit, ein solches inklusives Umfeld. Warum meiner Meinung nach Inklusion für alle wichtig ist, habe ich ja hier schon einmal aufgeschrieben.

Deshalb war ich natürlich sehr begeistert, als ich das diesjährige Thema des scoyo ELTERN Blog Awards gesehen habe: „Nachhilfe und Förderung. Was hilft unseren Kindern wirklich?“ Klar, dass sich mein Beitrag zu diesem Thema auch wieder um Inklusion dreht – denn für mich ist ein inklusives Lern- und Bildungsumfeld definitiv die beste Förderung! Aber lest selbst meinen Beitrag zum diesjährigen scoyo ELTERN Blog Award!

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Wochenende in Bildern 27.-29. Juli 2018

Guten Abend Ihr Lieben,

das letzte Juli-Wochenende ist schon wieder (fast) vorbei und für die Löwenkinder war es das erste Ferienwochenende.

Dementsprechend haben wir den Freitag mit fröhlichem Besuch, lautem Spielen im Garten und Pommes mit Ketchup am Kindertisch begonnen. Am Samstag waren dann alle erschöpft und die Anspannung der letzten Wochen musste wohl endlich einmal herausgelassen werden – auch bei den Löwenkindern gibt es mal Streit – um Ressourcen, um Aufmerksamkeit – und gestern gab es davon mehr als genug. Dementsprechend viel Aufmerksamkeit brauchten beide Kinder den ganzen Tag – und am besten ging das bei Gesellschaftspielen.

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Mein persönliches Highlight am Samstag war das Einkaufen mit beiden Kindern: Jedes Kind hatte einen Einkaufszettel mit zwei Gegenständen und der Löwenjunge war für die Brezeln zuständig. Zum ersten Mal ist er alleine zur Bäckereitheke gegangen, hat laut seinen Wunsch geäußert und konnte auch die Rückfrage der Verkäuferin beantworten. Ich habe zwei Meter hinter ihm gestanden und war sehr, sehr stolz auf meinen großen Jungen, der bis vor einem Jahr noch in neuen Situationen verstummt ist und bei dem die Diagnose „selektiver Mutismus“ sehr lange im Raum stand.

Nach viel Geschrei und vielen Tränen ging dann auch dieser Gewittertag vorbei – und heute herrschte hier wieder eitel Sonnenschein und Geschwisterplüsch – zum Glück! Die Kinder haben Rollenspiele und Klavier gespielt, mir im Garten geholfen – und waren begeistert dabei, als wir gemeinsam Tomaten vom Balkon gepflückt haben.

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Nach dem Mittagessen wurden sie dann von ihrem Papa abgeholt und ich ….. habe die Ruhe genossen.

Wenn alles klappt, werdet Ihr kommende Woche noch einen Artikel hier lesen und dann verabschieden wir Kleinstadtlöwen uns in die Sommerpause bis Ende August…. nun startet aber erst einmal gut in die neue Woche! Seid Ihr alle schon im Urlaub? Bin ich die einzige, die noch arbeiten muß?

Viele Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama

PS: Noch mehr Wochenendberichte gibt es wie immer hier!

 

Aus meinem Bücherregal: Ratgeber für getrennte Eltern

20180317_110401Guten Morgen Ihr Lieben,

da ich in verschiedenen Gruppen immer wieder nach Empfehlungen für wirklich hilfreiche Ratgeber für frisch getrennte Eltern gefragt werde, habe ich heute einmal die 4 Bücher aufgelistet, die ich persönlich für sehr hilfreich halte. Jedes Buch hat einen anderen Schwerpunkt, so dass sie sich perfekt ergänzen.

Das erste Buch, „Trennung in Liebe“* von Mathias Voelchert, eignet sich eigentlich vor allem für Menschen, die merken, dass ihre Beziehung so nicht weitergehen kann. Das Buch soll helfen, die Beziehung zu überdenken und die richtigen Fragen zu stellen, um herauszufinden, ob und wie es weitergehen kann. Es betont – und das war für mich persönlich auch noch einmal wichtig – die früheren, positiven Erinnerungen und hält den/die Leser*in dazu an, sich gezielt an das zu erinnern, was man am (ehemaligen) Partner schätzt und liebt, und über die Schuldfrage hinauszugehen, um zu einer guten Beziehung, sei es als Partner oder „nur“ noch Eltern, zu kommen. Ich habe dieses Buch als letztes gelesen, nenne es aber hier an erster Stelle.

Wenn Ihr nun also trotz allem frisch getrennt seid – und vielleicht das Gefühl habt, den Boden unter den Füßen zu verlieren, dann solltet Ihr nun als erstes das Buch „Stark und Alleinerziehend – wie du der Erschöpfung entkommst und mutig neue Wege gehst„* von Alexandra Widmer lesen. Es geht hier wirklich um dich selbst und deinen Umgang mit der neuen Situation – also viel um innere Einstellung, Gefühle, Selbstfürsorge etc. Da ich mich aus anderen Gründen in den letzten Jahren schon viel mit genau diesen Themen beschäftigt hatte, waren die meisten Sachen für mich nicht wirklich neu – außerdem kam unsere Trennung für mich nicht sehr überraschend und ich hatte schnell meinen Frieden mit der neuen Situation gemacht. Aus vielen Gesprächen weiß ich aber, dass es den meisten doch anders geht – daher kann ich das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen.

Das zweite Buch, das ich gelesen habe, war mir besonder wichtig: „Glückliche Scheidungskinder – Was Kinder nach der Trennung brauchen“* von Remo Largo und Monika Czernin. Die Bücher Babyjahre und Kinderjahre kennen die meisten von Euch wahrscheinlich schon – und ich war sehr positiv überrascht, als ich entdeckt habe, dass er also auch ein Buch über „Scheidungskinder“ geschrieben hat. Meine größte Sorge direkt nach unserer Trennung war nämlich, dass die neue Situation den Kindern schaden könnte. Außerdem wusste ich zunächst gar nicht, wie wir die Situation so gestalten könnten, dass es für die Löwenkinder am einfachsten ist. Wir waren uns nur sehr schnell einig, dass wir ihnen nach wie vor ein Familienleben geben und so gut wie möglich auf ihre Bedürfnisse eingehen wollten. In diesem Buch stehen die Kinder, ihre Gefühle und Bedürfnisse im Mittelpunkt – es zeigt Möglichkeiten und Wege auf, ihnen die Umstellung zu erleichtern, räumt aber auch mit dem Klischee auf, Scheidungskinder seien per se unglücklich. Mir persönlich hat das Buch viele Ängste und Sorgen in Bezug auf meine Kinder genommen, mir aber auch viel Hilfestellung gerade im Umgang mit der neuen Situation und in der Kommunikation innerhalb der Familie gegeben.

Dann empfehle ich noch allen Eltern, die sich auch eher als „getrennt-erziehend“ sehen, das „Mut-Mach-Buch für getrennte Eltern„* von Martina Schomisch, die selbst Patchworkfamiliencoach ist. Hier ging es intensiv darum, wie man nach einer Trennung am besten von der Paar- zur Elternebene gelangt und warum man auch als getrennte Eltern eine Familie bildet und dies den Kindern auch zeigen und vorleben sollte.

Der Transparenz halber möchte ich noch ergänzen, dass ich das erstgenannte Buch („Trennung in Liebe“) freundlicherweise als Rezensionsexemplar erhalten, die drei anderen letzten Sommer selbst gekauft habe.

So, nun hoffe ich, dass der ein oder andere in dieser Liste hilfreiche Tipps findet – und würde natürlich von den getrennten Eltern unter meinen Lesern gerne wissen, welche Ratgeber Ihr selbst in und nach der Trennungsphase gelesen bzw. welche anderen Angebote (Coaching, Trennungsberatung, psychologische Begleitung) Ihr in Anspruch genommen habt. Was hat Euch schließlich am besten geholfen? Ich bin gespannt auf Euer Feedback!

Viele Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama

*Affiliate Link: Wenn Ihr über diesen Link kauft, bekommen wir eine kleine Umsatzbeteiligung. Euch entsteht dadurch kein Nachteil. Und natürlich könnt Ihr die Bücher auch beim Buchhändler Eures Vertrauens erwerben.

Freitagslieblinge am 20. Juli 2018

Guten Morgen Ihr Lieben,

ganz früh am Samstag finde ich endlich mal wieder die Zeit, meine Freitagslieblinge mit Euch zu teilen! Die Woche war geprägt von Abschieden und Neuanfängen – wie sich das für die Zeit so kurz vor den Ferien eben gehört. Weiterlesen

Wochenende in Bildern vom 13. bis 15. Juli 2018

Ihr Lieben,

diese Woche war es schon wieder sehr ruhig auf dem Blog: Die Löwenkinder waren im Schwarzwald, da der Löwenjunge dort eine Intensivtherapiewoche hatte. Die ersten drei Tage habe ich sie dort begleitet, am Mittwoch hat mir der Löwenpapa abgelöst. Sobald jedoch mein Unterricht am Freitag beendet war, bin ich schnell zu den Kindern und ins Wochenende gefahren. Weiterlesen

Wochenende in Bildern vom 6.-8. Juli 2018

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Hallo Ihr Lieben,

bitte entschuldigt, dass es letzte Woche hier so ruhig war – aber nach den ganzen Anstrengungen rund um die Einschulung des Löwenjungen brauchte ich dringend ein wenig Ruhe….

Heute möchte ich Euch aber trotzdem ganz kurz von meinem wunderbaren Wochenende berichten (weitere Berichte findet Ihr wie immer bei geborgen wachsen), bevor ich gleich hundemüde ins Bett fallen werde.

Ich läute das Wochenende am Freitag ganz spontan mit Sushi ein, das ich nach der Arbeit in Ruhe auf meiner Terrasse genieße, bevor ich die Löwenkinder abholen und wir zu einem herrlich entspannten Spielplatz-Nachmittag aufbrechen.

Der Löwenpapa trifft uns am Spielplatz und übernimmt die Kinder, da ich am Samstag sehr früh zu einer  Hochzeit aufbreche. In letzter Minute hatte ich entschieden, doch mit dem Zug zu fahren und bin jetzt sehr froh über insgesamt 8 Stunden geschenkte Lesezeit!

Und so entspannt, wie ich in das Wochenende starte, geht es auch auf der Feier weiter: Mein Hotelzimmer war reserviert und ich wurde rundum verwöhnt. Das Fest war wunderbar entspannt, mit einem Brautpaar, das mit der Sonne um die Wette gestrahlt hat, netten Gästen, spannenden Gesprächen und guter Musik! Was will man mehr?

Das Aufstehen heute morgen war zwar etwas schwierig, aber dadurch, dass ich einen sehr frühen Zug genommen hatte, konnte ich noch einen schönen Sommernachmittag mit meinen Kindern verbringen. Jetzt ist dieses Wochenende auch schon fast vorbei und ich freue mich auf eine hoffentlich ruhige „Fast-Ferien-Woche“!

Wie geht es Euch? Hattet Ihr auch so ein wunderbares Wochenende?

Liebe Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama