6 Wochen Schule: Eine erste Bilanz

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Liebe Leser*innen,

während es hier auf dem Blog zur Zeit wieder mal sehr ruhig ist, sind wir im echten Leben alle gut beschäftigt. Die ersten 6 Wochen Schule liegen nun hinter uns und ich möchte heute meine bisherigen Eindrücke mit Euch teilen. Weiterlesen

Inklusionsbericht 2: Simon, 4 Jahre, aus Bayern

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Guten Morgen Ihr Lieben,

nachdem die letzte Woche ganz im Zeichen des Welt-Down-Syndrom-Tags gestanden hat, kehrt hier im Blog nun wieder der Alltag ein. Heute habe ich nämlich endlich mal wieder einen wunderbaren Inklusionsbericht von Euch – und zwar von Sylvia, der „Glückskindmama“, die uns von Simon berichtet. Lest selbst: Weiterlesen

Inklusionsbericht 1: Kim aus Hamburg

Liebe Leser,

ich bin sehr froh, dass ich ENDLICH meine Reihe mit Inklusionsberichten wiederaufnehmen kann, die ich am 1. Dezember mit dem Inklusionsadventskalender gestartet hatte. Natalie von ihrem wunderbaren Blog Fundevogelnest berichtet hier sehr offen vom schwierigen inklusiven Schulweg ihrer größeren Tochter:

Kim, wie ich mein Kind in diesem Bericht nennen möchte, kam im Alter von knapp drei Jahren als Pflegekind zu mir, recht entwicklungsverzögert, ohne dass die Ursache dafür bekannt gewesen wäre, sowohl eine Behinderung wie ihre bisherigen Lebensumstände kamen in Betracht.

Nach einer langen Eingewöhnungszeit in ihrer neuen Familie kam Kim als Integrationskind in eine Kita in der Nähe. Im Kindergartenalter machte Kim gewaltige Fortschritte, begann zu sprechen, fing an auf Toilette zu gehen, lernte Rad fahren und viele andere schöne Dinge zu tun. Schwierig war und blieb das Sozialverhalten, schon damals suchte sie sich zielsicher das chaotischste und regelverletzendste Kind der Gruppe aus und heftete sich an dessen Fersen, bereit jeden Nervenkitzel mitzumachen und immer noch einen draufzusetzen – die Kita kam einigermaßen damit klar, auch wenn sie das unter Wasser gesetzte Büro nicht vergessen haben dürften.

Ich hätte Kim gern in Hinblick auf ihre Geschichte von der Einschulung zurückgestellt, was in Hamburg zu diesem Zeitpunkt aus politischen Gründen nahezu unmöglich war. Bei meinem sechs Jahre älteren Sohn war mir die Rückstellung noch quasi aufgenötigt worden. Er ist gut damit gefahren und hatte doch viel weniger Probleme als Kim.

Stattdessen wurde Kim an einer seit vielen Jahren integrativ arbeitenden Grundschule angemeldet, auf die die meisten I-Kinder ihrer Kita wechselten. Im Vorwege wurde sie ohne mein Wissen, während sie in der Kita war, durch diese Schule begutachtet – und wurde als altersgemäß entwickelt eingestuft und von der Schule ohne Förderstatus aufgenommen.

Aha.

Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich niemals das Sorgerecht für Kim hatte. Ihr damaliger Amtsvormund war hochzufrieden mit dem Lauf der Dinge und nicht bereit, irgendwo Widerspruch einzulegen, was ich wohl getan hätte.

Ich schwankte zwischen Skepsis, der Angst Gespenster zu sehen und dem tollen Gefühl, dieses Kind so super gefördert zu haben.

Mit dem Team ihrer Grundschulklasse hatte Kim ein Wahnsinnsglück, drei gestandene, herzensgute Frauen, die meinem unruhigen Geistlein den Halt gaben, den es brauchte und sich von ihrem Chaos nicht irre machen ließen.

Ziemlich schnell wurde allerdings offenbar, dass zwischen dem regulären Schulstoff und Kims Fähigkeiten Welten lagen, kurz darauf wurde eine schwere Lernbehinderung an der Grenze zur geistigen Behinderung diagnostiziert, verkompliziert durch schwere Traumatisierungen im Kleinkindalter. Kim wurde mehr oder weniger von Anfang an von der Sonderpädagogin unterrichtet, die mir eines Tages anvertraute, sie habe Kim damals in der Kita begutachtet. Sie hatte Kims Probleme durchaus erkannt, aber da es sieben Kinder mit Förderbedarf gab und die Schule nur sechs aufnehmen durfte und Kim das einzige Kind ohne Diagnose war, hatte man sie erstmal so aufgenommen, denn „nachmelden geht immer.“

Aha.

Das war das erste, aber längst noch nicht das letzte Mal, dass ich die taktischen Spielchen erleben durfte, die rund um die Beschulung behinderter Kinder aufgeführt werden. Die Absicht den Behörden zugunsten der Kinder ein Schnippchen zu schlagen ist löblich, aber ich würde mich wohler fühlen, wenn ich in die Tricksereien, die ich mitmachen soll, eingeweiht werden würde.

Nichtsdestotrotz hatte Kim eine eine schöne Grundschulzeit, in der sie lesen lernte, wenn es ihr auch bis heute schwer fällt, den Sinn des Gelesenen zu erfassen. Sie kann einigermaßen schreiben und konnte zum Ende der Grundschulzeit rechnen so weit die Finger reichen. Alles, was in den Bereich „Sachkunde“ fiel, blieb ihr verschlossen.

Sie hatte viele Konflikte, aber auch Spielfreunde und erlebte eine tolle Klassenreise

So sehr sich die Schule engagierte, ein Punkt blieb die gesamte Schulzeit ein Riesenproblem: Die Pausen.

Irgendwie scheint die Ansicht zu herrschen, dass der besondere Bedarf während der Pause Pause hat, vielleicht weil das Kind in der Pause intellektuell nichts leisten muss. Aber sozial-emotional muss es eine Menge in dieser Zeit bewältigen und wenn Schwächen in diesem Gebiet bestehen und kaum Impulskontrolle vorhanden ist, muss das Kind unterstützt werden. Unzureichend beaufsichtigt fand Kim schnell Kompagnons, mit denen sie das Schulgelände verließ, zündelte, Gegenstände versteckte und leider auch ein körperbehindertes Kind drangsalierte.

Wegen dieser Sache habe ich bittere Tränen geweint und an allem gezweifelt, letztlich gebe ich die Schuld aber der Schule, sie hatte genug Informationen über Kim und hätte beide Kinder besser schützen müssen.

Ursprünglich sah es so aus, als ob Kims Jahrgang der erste in Hamburg sein würde, der bis Klasse sechs eine gemeinsame Grundschulzeit verbringen würde, Inklusion sollte Standard werden, es roch nach Aufbruch. Kurz vor knapp wurde das ganze Projekt per Volksentscheid gekippt und eine Regierung fuhr gegen die Wand.

Nun hieß es hurtig eine weiterführende Schule finden, was für uns einfacher war, als es sich anhört: Mein Sohn besuchte bereits – als Regelkind – eine integrative Gesamtschule (später Stadtteilschule), die seit den 80ern integrativ arbeitete und deswegen mehrfach für den Deutschen Schulpreis nominiert worden war. Die Übernahme von Kims Grundschule auf diese Schule war quasi Formsache.

Scheinbar ein Traum. Leider war die Realität nicht traumhaft. Zu den Teilen der Schulreform, die überlebt hatten, gehörte, dass alle weiterführenden Schulen Kinder mit Förderbedarf aufnehmen mussten. De facto wurde vielen Eltern dann gesagt: „Klar, könnten wir Ihr Kind nehmen, aber gehen Sie besser an die (also Kims zukünftige) Schule, die haben viiiiiel mehr Erfahrung… “ – was zu sieben bis acht Förderkindern pro Klasse führte, nicht unbedingt schwerbehinderte Kinder, aber viele soziale Problematiken auf einem Haufen. In Kims Klasse kam ein Klassenteam hinzu, das kaum Struktur gab, auf Eigenverantwortung der nicht eigenverantwortlichen Jugendlichen setzte, sich duzen ließ, die einer nach dem anderen Schule verließen, durch neue, ähnlich gestrickte Kolleginnen ersetzt wurden, die Stelle der Sozialpädagogin wurde gar nicht neu besetzt…

Eine kleine Gruppe – Kim natürlich voll dabei – störte den Unterricht massiv und ich hatte mehr als einmal eine heulende Sozialpädagogin am Telefon, die alle Bitten darum, Kim mehr Struktur und Konsequenz zu bieten, verwarf. Schließlich gab sie selbst mit burn-out auf.

Zu diesem Zeitpunkt suchte ich intensiv nach einer geeigneten Förderschule, stattdessen bekamen in Klasse sieben schließlich – auch auf mein intensives Drängen hin – Kim und ein anderer Schüler eine Schulbegleitung und die Klasse zwei neue sturmerprobte Pädagoginnen. Kim und ihre Schulbegleiterin verstanden sich wunderbar, eineinhalb Jahre blieb sie an Kims Seite und als sie aufhörte, verzichteten wir einvernehmlich darauf, eine neue zu suchen.

Kims Sozialverhalten hatte sich deutlich gebessert. Fachlich hat sie in der weiterführenden Schule nicht besonders viel gelernt, etwas mehr Rechnen, etwas bessere Rechtschreibung. Mit Beginn der Betriebspraktika wurde immer deutlicher – sie muss etwas Praktisches machen, am Besten im Bereich Hauswirtschaft.

Nicht nur im Schulischen auch im Zwischenmenschlichen klaffte die Schere zwischen Kim und den anderen Jugendlichen ihres Jahrgangs immer weiter auseinander. Sie betonte immer wieder, ihre Klasse zu mögen, nicht zuletzt hielt auch ihr massiver Widerstand mich davon ab, einen Schulwechsel durchzuziehen, aber Freundschaften schloss sie in der Schule nicht.

Dafür hatte sie eine Busenfreundin mit ähnlicher Biographie, die sich zu einer massiven Schulverweigerin entwickelte. Kim selbst wurde immer schwerer zum Lernen zu motivieren (leicht war es nie!).Ihr Selbstbild als schwächste Schülerin der Klasse verfestigte sich immer mehr. Während ihre Klassenkameraden auf ESA und MSA hinarbeiteten, wurde sie mit Serien von Praktika beschäftigt, die sehr gut für sie waren, aber ihre Sonderrolle hervorhoben und mit Inklusion nichts mehr zu tun hatten.

Aus all‘ diesen Gründen strebte ich einen Wechsel nach Klasse neun für sie an, in eine Berufsvorbereitungsklasse für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit dem Schwerpunkt Hauswirtschaft und Ernährung, also das Ende der Inklusion.

Kim war nach einem Probetag Feuer und Flamme für diesen Neubeginn.

Die Sonderpädagogin der Klasse unterstütze die Idee nach anfänglichem Zögern, die neue Schule war bereit Kim mit offenen Armen aufzunehmen. Die Schulbehörde und vor allem die Schulleitung der alten Schule weigerten sich vehement, dem Antrag zuzustimmen. Kim wurde als zu leistungsstark für die Schule bezeichnet, die ihr aber eigentlich für die Zeit nach Klasse zehn empfohlen worden war. Die Stufenleiterin rechnete mir vor, was die Schule durch den Abgang einer Schülerin mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung an Ressourcen verlieren würde…

In dieser Situation war es ein Segen, dass Kim unter Amtsvormundschaft steht: Das Wort einer Diplom-Sozialpädagogin vom Jugendamt hat mehr Gewicht als das einer aufgescheuchten Mutter.

Der Wechsel war für Kim absolut richtig, sie ist vielleicht tatsächlich etwas unterfordert, aber sie lernte besser schreiben, ein paar Floskeln Englisch, sehr gut backen und kochen und gewann an dem, was ihr am meisten fehlte: Selbstbewusstsein und Zuversicht. Zum ersten Mal war sie bereit, sich ihren großen Problemen therapeutisch zu stellen, zu einer Kur zu fahren, beides setzte eine positive Spirale in Gang.

Im Sommer wird diese schöne Zeit nach zwei Jahren zu Ende sein. Von der Schule und vom Arbeitsamt kam nun der Vorschlag, dann die „richtige“ Hauswirtschaftsschule an der selben Schule zu besuchen, evtl. mit der Chance dabei doch noch den ESA zu erlangen. Ein Abschluss als „Fachpraktikerin Hauswirtschaft“ würde ihr auf jeden Fall Möglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen.

Der Anmeldebogen liegt hier neben mir.

Rückblickend stellt sich natürlich die Frage, ob wir den Weg der Inklusion nicht früher hätten verlassen müssen. Das ist schwer zu beantworten, weil niemand weiß, wie es auf der Förderschule gelaufen wäre. Ich bin mir aber sicher, es war höchste Zeit für den Absprung, der Weg zur Schulverweigerung war nicht mehr weit.

Stattdessen ist Kim mutig einen neuen Weg gegangen.

Ich bin unendlich stolz auf sie.

Liebe Natalie, vielen Dank, dass Du den Reigen hier (wieder)eröffnest und so ehrlich von Kims schulischem Weg berichtet hast! Ich wünsche Kim, dass sie ihren Weg weiterhin gehen wird – und fände es natürlich toll, wenn sie ihren schulischer Werdegang mit einer positiven Inklusionserfahrung abschließen könnte!

Und Ihr, liebe Leser? Was ist Eure Meinung? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare! Und natürlich bin ich auch weiterhin offen für Eure Inklusionsberichte – ob skeptisch oder enthusiastisch!

Viele Grüße,

Eure Kleinstadtöwenmama

Inklusionsgedanken

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Ihr Lieben,

allmählich geht es den Löwenkindern wieder besser. Das Antibiotikum beim Löwenjungen hat gut angeschlagen und er konnte heute das erste Mal wieder in den Kindergarten gehen – ich habe ihn etwas später gebracht und früher abgeholt, damit er sich langsam wieder daran gewöhnen kann.

Das Löwenmädchen ist noch zuhause – sie hustet recht viel, hat immer noch Temperatur und braucht viel Ruhe – was bei ihr sehr selten vorkommt.

Als ich gestern die Nachmittagsaktivitäten der Löwenkinder abgesagt habe, bekam ich von der Ballettlehrerin diese wundervolle Rückmeldung, die ich unbedingt mit Euch teilen wollte:

„Ach, wissen Sie, der Löwenjunge fehlt mir richtig! Er ist immer motiviert und kann sich für jede Aufgabe begeistern. Jedes Mal, wenn ich die Musik anmache, freut er sich so unglaublich darüber, dass er die ganze Gruppe richtig mitreißt und motiviert. Ich bräuchte viel mehr Schüler wie ihn! Wenn er nicht da ist, fehlt in unserer Gruppe etwas!“

Der Löwenjunge ist übrigens nicht nur der einzige Junge in der Ballettgruppe, sondern auch das einzige Kind mit Behinderung. Dass dies überhaupt kein Problem darstellt, sondern er eine Bereicherung für die ganze Gruppe ist, wird ja aus der Aussage der Ballettlehrerin mehr als deutlich!

Wie schön wäre es, wenn auch die schulische Inklusion so wunderbar funktionieren würde! Dafür setzt sich zum Beispiel die Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“ ein, deren Mitglied ich auch bin.

Die für mich hilfreichste Lektüre im letzten Jahr als Vorbereitung auf unseren Weg zur inklusiven Beschulung war übrigens der Elternratgeber, der von der LAG herausgegeben wurde. Darin fand ich wirklich alle wichtigen Informationen zum allgemeinen Ablauf und zu meinen Rechten als Etern.

Gerade wurde dieser Ratgeber aktualisiert und neu aufgelegt. Um ihn in möglichst hoher Zahl drucken und verbreiten zu können, hat die LAG Gemeinsam leben, gemeinsam lernen folgenden Aufruf gestartet:

Liebe Freunde und Interessierte,
 
lange hat es gedauert, nun haben wir endlich unseren beliebten und so wichtigen Elternratgeber zum Schulgesetz „Inklusion macht Schule“ auf den neuesten Stand gebracht. Er ist dicker, aktueller und bunter geworden.
Wir möchten ihn jetzt drucken lassen und ihn möglichst vielen Eltern zur Verfügung stellen. Denn nur gut informiert, das wissen wir alle, kann man seine Rechte auch einfordern. Das ist gerade wichtiger denn je…
Leider sind die finanziellen Möglichkeiten des Vereins nicht so, dass wir größere Mengen des Ratgebers erst einmal einfach so drucken lassen können.  Deshalb können wir nur so viele Exemplare drucken, wie es uns jetzt gelingt, sie sicher vorzufinanzieren.
 
Dabei könnt ihr/können Sie uns auf verschiedenen Wegen unterstützen:
 
1. Ihr bestellt verbindlich eine Zahl X des Ratgebers bei uns (Stück: 5,– Euro plus ggf. Portokosten; Selbstabholung in Karlsruhe ist möglich). 
 
2. Ihr spendet für den Druck des Ratgebers. Einfach auf unser Konto Kreissparkasse Reutlingen
 
Kontonummer: 684 51
Bankleitzahl: 640 500 00
IBAN: DE72 6405 0000 0000 0684 51
BIC-/SWIFT-Code: SOLADES1REU
 
mit dem Vermerk „Elternratgeber Schulgesetz“. Dann können wir weitere Exemplare drucken und später dann verkaufen oder verteilen, z.B. bei Veranstaltungen oder an Eltern, die erst später auf den Ratgeber aufmerksam werden.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit auf diesem Weg unterstützen! 
 
Bitte bis Ende Januar 2018, dann wollen wir den Druckauftrag erteilen. Wenn die Ratgeber da sind, werden alle Besteller durch unser Büro informiert. Zeitnah erfolgt dann der Versand gegen Rechnung. Spender erhalten eine Spendenbescheinigung, bitte auf der Überweisung vermerken (bei Betterplace passiert das automatisch)
Ich finde diesen Ratgeber nach wie vor eine wichtige Informationsquelle für Eltern in Baden-Württemberg, die sich mit dem Gedanken an eine inklusive Beschulung tragen – oder die ihre Rechte genau kennen wollen. Hier findet Ihr auch weitere Informationen zum Verein, könnt einen Beratungstermin vereinbaren oder könnt nachlesen, ob es bei Euch vor Ort schon Ansprechpartner gibt.
Diese Information wollte ich Euch natürlich nicht vorenthalten – und hoffe, dass der Ratgeber uns hilft, bald viele positive Inklusionsberichte veröffentlichen zu können!
Apropos Inklusionsberichte: Gerne würde ich meine Reihe, die ich als Adventskalender gestartet hatte, wieder aufnehmen. Dieses Mal freue ich mich über Berichte jeder Art: Inklusion in der Schule, im Kindergarten, in der Arbeitswelt, der Freizeit (wie oben) – und ich freue mich ausdrücklich auch über Berichte von nichtgelungener Inklusion – denn nur, wenn man die Fehler kennt, kann man es besser machen! Bitte schickt mir doch einfach Euren Bericht per Mail, dann werde ich daraus eine wöchentliche Rubrik machen! Ich danke Euch für Eure Hilfe!
Und nun gehe ich weiter mit dem kranken Löwenmädchen kuscheln!
Viele Grüße,
Eure Kleinstadtlöwenmama

Auf Schulsuche I: Regelschule und Sonderschule

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Guten Morgen zusammen!

Ich nutze die ruhige erste Januarwoche, um Euch endlich von meinen Hospitationen (oder auch nicht) in verschiedenen Schulen zu berichten – heute soll es zunächst um die Regelschule und dann – ausführlich – um meinen Besuch in der Sonderschule für geistige Entwicklung (SBBZ) gehen. Weiterlesen

Türchen 24: Yara und Glück

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Es ist soweit, liebe Leser!

Wir öffnen das letzte Türchen in unserem Inklusionsadventskalender. Zum Abschluss habe ich heute einen Bericht aus Brandenburg für Euch, und zwar über die inklusive Beschulung von Yara, 7 Jahre. Yaras Mutter Ariane hat für uns aufgeschrieben, wie ihr bisheriger inklusiver Weg verlaufen ist und warum sie auch heute noch glücklich über die inklusive Beschulung von Yara sind – auch wenn es dabei einige Hindernisse zu überwinden galt (und gilt).

Weiterlesen

Türchen 23: Sontje

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Guten Morgen am Samstag!

Heute gibt es im Adventskalender noch einmal ein Blogger-Gesicht, das ich schon seit der Diagnose vor fast 6 Jahren kenne: Sontje vom Chaoshaus in Bayern ist inzwischen schon 7 Jahre alt und seit September ein Schulkind.

Ende Oktober hat Anja in ihrem Blog einen kurzen Überblick gegeben, wie es bisher in der Schule klappt: Weiterlesen