Wochenende in Bildern vom 20.-21. Oktober 2018

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Guten Morgen Ihr Lieben,

ein wunderschönes Wochenende liegt hinter mir, das ich gerne mit Euch teilen möchte – wie immer nach einer Idee von Susanne von geborgen wachsen.

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Nach einer recht anstrengenden Woche mit krankem Löwenjungen und Geburtstagsgruselparty für das Löwenmädchen lassen wir den Freitag recht gemütlich angehen: Die Löwenkinder spielen und machen Musik, ich räume ein bißchen auf, bevor wir am späten Nachmittag noch die Hausaufgaben machen.

Abends kommt lieber Besuch über das Wochenende, wir essen alle gemeinsam und wir Erwachsenen sitzen noch lange zusammen und unterhalten uns – nur das Fotografieren habe ich mal wieder vergessen.

Am nächsten Tag werden die Kinder von ihrem Vater abgeholt und wir anderen verbringen einen wunderbaren Tag in der großen Stadt, gehen shoppen und bummeln und essen abends (zu viele) Flammkuchen.

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Ein Besuch in der Oper ist dann am Sonntag Nachmittag der perfekte Abschluss für dieses wunderbare Wochenende.

Nun steht hier die letzte Schulwoche vor den Herbstferien an – und bei Euch?

Habt eine tolle Woche,

viele Grüße,

Eure Kleinstadtlöwenmama

Downsyndrom, Patchwork und Online-Business: Input und Informationen gefällig?

Guten Morgen Ihr Lieben,

wer, wie ich, viel in sozialen Medien unterwegs ist, der hat vielleicht schon mitbekommen, dass zur Zeit wieder einige spannende Onlinekongresse laufen. Ich möchte Euch gerne heute drei Kongresse vorstellen, die ich selbst sehr spannend finde. Weiterlesen

Spätsommerwochenende in Bildern

Liebe Leser*innen,

wie immer sonntags abends kommen hier ein paar Eindrücke von unserem wunderbar spätsommerlichen Wochenende (mehr gibt es bei geborgen wachsen).

Wir beginnen das Wochenende am Freitag Nachmittag mit einer kleiner Fahrrad-Laufrad-Runde, an deren Ende wir eine sehr geschwächte Hummel finden. Auf unserer Terrasse bauen die Kinder ihr ruckzuck eine Hummelwohnung, inklusive Federn, Löwenmädchens Lieblingslöffel, Kastanien und Muscheln. Weiterlesen

Kinderfrei vs. kinderfrei – zum Thema Mental Load bei Getrennt- und Alleinerziehenden

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Quelle: Pixabay

Hallo Ihr Lieben,

nun habt Ihr schon wieder eine Weile nichts von mir gehört, was nicht nur an dem grundsätzlich mit Arbeit vollgestopftem September liegt, sondern auch daran, dass das Löwenmädchen die kalte Jahreszeit schon vor 2-3 Wochen mit einer starken Erkältung eröffnete, aus der sich letzte Woche auch noch eine Lungenenzündung entwickelt hat! Und da die Arbeitsbelastung bzw. -aufteilung ja gerade bei kranken Kindern immer so eine Sache ist, kam mir da die Blogparade von glücklich scheitern zum Thema Mental Load sehr gelegen!

Kennt Ihr den Begriff „Mental Load“? Er bezeichnet die mentale Belastung, also die Aufgabe, alles zu organisieren, an alles im Familienleben zu denken und die Fäden zusammenzuhalten – in den allermeisten Fälllen ist dies ja doch Frauensache (Gegenbeispiele und Widerspruch sind ausdrücklich willkommen!). Es gibt hier dazu einen sehr schönen Comic, den ich, hätte ich ihn vor der Trennung entdeckt, dem Löwenpapa sehr gerne gezeigt hätte. Weiterlesen

Mit anderen Augen: 6 Freitagslieblinge am 7.9.2018

Liebe Leser*innen,

die erste Woche im September ist schon wieder um und somit möchte ich auch gerne die Tradition der Freitagslieblinge wieder aufleben lassen. Diesen positiven Wochenrückblick habe ich wirklich liebgewonnen, vor allem nach Wochen wie dieser, in denen es mir auf den ersten Blick schwer fällt, 6 schöne Momente auszumachen. Aber gerade dann ist es ja wichtig und unheimlich bestärkend, die vergangenen Tage „mit anderen Augen“ zu betrachten und den Blickwinkel etwas zu verändern. Nur die Bilder zu den Lieblingen, die sind diese Woche wirklich zu kurz gekommen – bitte entschuldigt!

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern ist daher schon der erste ungewöhnliche Moment. Am Montag war der Kindergarten geschlossen, so dass ich mir freigenommen hatte, um den Tag mit den Löwenkindern zu verbringen. Wir hatten auch wirklich viele wunderbare Momente, aber am frühen Abend war irgendwann die Luft raus – und es flogen die Fetzen, und zwar, wie häufig, zwischen dem Löwenmädchen und mir (der Löwenjunge streitet nämlich nicht, sondern versinkt in Passivität – ob das nun typisch männlich oder typisch für sein Extrachromosom ist, sei mal dahingestellt 😉 ). Dieses Mal konnte ich aber nach unserem Streit endlich einmal klar sehen, warum ich in eben dieser (immer wiederkehrenden) Konfliktsituation so empfindlich reagiere – und nicht so gelassen und auf Augenhöhe mit meiner Tochter, wie ich mir das eigentlich wünsche. Das war eine sehr befreiende Erkenntnis und es hat auch den Rest der (schwierigen) Woche für mich und uns sehr erleichtert.

Auch in anderen Bereichen gab es diese Woche hier Konflikte. ABER: Es ist ein wunderbares Gefühl, danach festzustellen auch Konflikte ihr Gutes haben – oft haben sie eine bereinigende Wirkung, öffnen neue Sichtweisen oder auch neue Handlungsperspektiven. Ich mag diesen Moment, wenn man aus seinem eigenen Gedankenkarussell herauskommen und die Situation mit anderen Augen betrachten kann – also im Rückblick sogar ein Fall für den Lieblingsmoment für mich!

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Mit anderen Augen„* ist auch der Titel meines Lieblingsbuchs der Woche. Reiseberichte lese ich seltsamerweise von alleine fast nie – nur dann, wenn ich sie a) von jemandem geschenkt bekommen habe oder b) es gleichzeitig noch um ein anderes Thema geht, das mich sehr interessiert. Letzteres ist der Fall bei dem Buch „Mit anderen Augen“* von Fabius Sixtus Körner, der als „Journey Man“ mit seinen Reiseberichten schon recht bekannt ist. In seinem letzten Buch erzählt er von der Geburt seiner Tochter Yanti, die – genau wie der Löwenjunge – mit einem Extrachromosom zur Welt kam. Im Buch geht es zunächst um sein Leben und die Reisen vor der Geburt seiner Tochter, dann um die erste Zeit nach der Geburt – und schließlich berichtet er von den ersten Reisen, die sie zu dritt unternehmen. Mir gefällt an dem Buch ganz besonders, dass der Autor sehr eindrucksvoll zeigt, dass Unabhängigkeit und Freiheit auch mit einem Kind mit Behinderung möglich sind – und dass die Einschränkungen, die man bei der Diagnose gefürchtet hatte, sich nicht so bewahrheiten, wie man sich das vielleicht zu Beginn vorstellt.

Übrigens fand und finde ich nach wie vor Reisen mit dem Löwenjungen sehr unkompliziert (auch wenn ich gar nicht der Typ für Abenteuerreisen bin). Erstens fährt er gerne Auto und Zug – und ist da auch sehr geduldig. Und zweitens erlebt er sehr gerne Neues (auch wenn ihm der Aufbruch oft schwerfällt) und ich liebe es, gemeinsam mit den beiden Löwenkindern neue Orte zu entdecken. Martina von Jolinas Welt hat dem Autor einige Fragen gestellt – seine Antworten könnt Ihr hier nachlesen. Das Buch wurde mir netterweise vom Ullstein-Verlag zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

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Mein Lieblingsessen waren definitiv die frischen Feigen, die ich gestern im Garten pflücken konnte. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, in einer Region zu leben, in der tatsächlich Feigen im Garten wachsen!

Inspirationen habe ich diese Woche bei den Weggefährtinnen gefunden.

Und zuletzt noch meine Lieblingsmenschen der Woche: Das Team in unserem wunderbaren Kindergarten, insbesondere natürlich die Heilpädagogin, die Bezugserzieherin des Löwenjungen und die Leiterin – sie alle unterstützen seit Jahren den Löwenjungen intensiv auf seinem Weg (und mich als Mutter unterstützen sie dabei gleich mit). Die ganze Woche haben sie jeden Tag die künftigen Schulbegleiterinnen des Löwenjungen im Kindergarten empfangen, Zeit mit ihnen verbracht und dafür gesorgt, dass er ein Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen kann – für uns als Familie ein Schatz von unmessbarem Wert. Dass das für diese wunderbaren Menschen „selbstverständlich“ ist, dass sie alle ihren Beruf als Berufung leben, immer das ganze Kind im Blick haben und ihre Verantwortung nicht an der Kindergartentür (bzw. hier ganz konkret zu Beginn der Sommerferien) abgeben, macht diesen Schatz nur noch wertvoller.

Und somit sind die Freitagslieblinge für diese Woche vollständig und ich verlinke sie bei der lieben Anna!

Habt ein schönes Wochenende!

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

*Affiliate Link: Wenn Ihr über diesen Link kauft, bekommen wir eine kleine Umsatzbeteiligung. Euch entsteht dadurch kein Nachteil. Und natürlich könnt Ihr die Bücher auch beim Buchhändler Eures Vertrauens erwerben.

Aus meinem Bücherregal: Ratgeber für getrennte Eltern

20180317_110401Guten Morgen Ihr Lieben,

da ich in verschiedenen Gruppen immer wieder nach Empfehlungen für wirklich hilfreiche Ratgeber für frisch getrennte Eltern gefragt werde, habe ich heute einmal die 4 Bücher aufgelistet, die ich persönlich für sehr hilfreich halte. Jedes Buch hat einen anderen Schwerpunkt, so dass sie sich perfekt ergänzen.

Das erste Buch, „Trennung in Liebe“* von Mathias Voelchert, eignet sich eigentlich vor allem für Menschen, die merken, dass ihre Beziehung so nicht weitergehen kann. Das Buch soll helfen, die Beziehung zu überdenken und die richtigen Fragen zu stellen, um herauszufinden, ob und wie es weitergehen kann. Es betont – und das war für mich persönlich auch noch einmal wichtig – die früheren, positiven Erinnerungen und hält den/die Leser*in dazu an, sich gezielt an das zu erinnern, was man am (ehemaligen) Partner schätzt und liebt, und über die Schuldfrage hinauszugehen, um zu einer guten Beziehung, sei es als Partner oder „nur“ noch Eltern, zu kommen. Ich habe dieses Buch als letztes gelesen, nenne es aber hier an erster Stelle.

Wenn Ihr nun also trotz allem frisch getrennt seid – und vielleicht das Gefühl habt, den Boden unter den Füßen zu verlieren, dann solltet Ihr nun als erstes das Buch „Stark und Alleinerziehend – wie du der Erschöpfung entkommst und mutig neue Wege gehst„* von Alexandra Widmer lesen. Es geht hier wirklich um dich selbst und deinen Umgang mit der neuen Situation – also viel um innere Einstellung, Gefühle, Selbstfürsorge etc. Da ich mich aus anderen Gründen in den letzten Jahren schon viel mit genau diesen Themen beschäftigt hatte, waren die meisten Sachen für mich nicht wirklich neu – außerdem kam unsere Trennung für mich nicht sehr überraschend und ich hatte schnell meinen Frieden mit der neuen Situation gemacht. Aus vielen Gesprächen weiß ich aber, dass es den meisten doch anders geht – daher kann ich das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen.

Das zweite Buch, das ich gelesen habe, war mir besonder wichtig: „Glückliche Scheidungskinder – Was Kinder nach der Trennung brauchen“* von Remo Largo und Monika Czernin. Die Bücher Babyjahre und Kinderjahre kennen die meisten von Euch wahrscheinlich schon – und ich war sehr positiv überrascht, als ich entdeckt habe, dass er also auch ein Buch über „Scheidungskinder“ geschrieben hat. Meine größte Sorge direkt nach unserer Trennung war nämlich, dass die neue Situation den Kindern schaden könnte. Außerdem wusste ich zunächst gar nicht, wie wir die Situation so gestalten könnten, dass es für die Löwenkinder am einfachsten ist. Wir waren uns nur sehr schnell einig, dass wir ihnen nach wie vor ein Familienleben geben und so gut wie möglich auf ihre Bedürfnisse eingehen wollten. In diesem Buch stehen die Kinder, ihre Gefühle und Bedürfnisse im Mittelpunkt – es zeigt Möglichkeiten und Wege auf, ihnen die Umstellung zu erleichtern, räumt aber auch mit dem Klischee auf, Scheidungskinder seien per se unglücklich. Mir persönlich hat das Buch viele Ängste und Sorgen in Bezug auf meine Kinder genommen, mir aber auch viel Hilfestellung gerade im Umgang mit der neuen Situation und in der Kommunikation innerhalb der Familie gegeben.

Dann empfehle ich noch allen Eltern, die sich auch eher als „getrennt-erziehend“ sehen, das „Mut-Mach-Buch für getrennte Eltern„* von Martina Schomisch, die selbst Patchworkfamiliencoach ist. Hier ging es intensiv darum, wie man nach einer Trennung am besten von der Paar- zur Elternebene gelangt und warum man auch als getrennte Eltern eine Familie bildet und dies den Kindern auch zeigen und vorleben sollte.

Der Transparenz halber möchte ich noch ergänzen, dass ich das erstgenannte Buch („Trennung in Liebe“) freundlicherweise als Rezensionsexemplar erhalten, die drei anderen letzten Sommer selbst gekauft habe.

So, nun hoffe ich, dass der ein oder andere in dieser Liste hilfreiche Tipps findet – und würde natürlich von den getrennten Eltern unter meinen Lesern gerne wissen, welche Ratgeber Ihr selbst in und nach der Trennungsphase gelesen bzw. welche anderen Angebote (Coaching, Trennungsberatung, psychologische Begleitung) Ihr in Anspruch genommen habt. Was hat Euch schließlich am besten geholfen? Ich bin gespannt auf Euer Feedback!

Viele Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama

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