Wochenende in Bildern vom 10. und 11. November 2018

Liebe Leser*innen,

ich weiß, so spät kam das Wochenende in Bildern noch nie – aber seit Donnerstag läuft der zweite Downsyndromkongress, so dass ich mehr als beschäftigt bin und gerade wieder wahnsinnig viel neues rund um das Thema Trisomie 21 lerne.

Trotzdem gab es natürlich auch einige schöne Momente an diesem Wochenende, die ich gleich auch bei geborgen wachsen verlinken werde: Weiterlesen

Mental Load bei Eltern von Kindern mit Behinderung – mit Buchtipp

Liebe Leser*innen,

manchmal kursieren auf Facebook mehr oder weniger lustige Listen mit Titeln wie „10 Dinge, die Du nur kennst, wenn Du ein echter Saarländer bist“ oder ähnliches. Und wie das halt so ist, wenn man irgendeinen Bezug zu dem Thema hat (ich bin zum Beispiel halbe Saarländerin), dann schaut man sich die Liste an, um herauszufinden, ob man wirklich alle Dinge kennt. So ähnlich ging es mir auch eines Tages mit der Liste „10 Dinge, die Du kennst, wenn Du ein Kind mit Behinderung hast“ – heute erinnere ich mich zwar nicht mehr an alle Punkte, aber einiges ist mir im Gedächtnis geblieben: Weiterlesen

6 Wochen Schule: Eine erste Bilanz

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Liebe Leser*innen,

während es hier auf dem Blog zur Zeit wieder mal sehr ruhig ist, sind wir im echten Leben alle gut beschäftigt. Die ersten 6 Wochen Schule liegen nun hinter uns und ich möchte heute meine bisherigen Eindrücke mit Euch teilen. Weiterlesen

Downsyndrom, Patchwork und Online-Business: Input und Informationen gefällig?

Guten Morgen Ihr Lieben,

wer, wie ich, viel in sozialen Medien unterwegs ist, der hat vielleicht schon mitbekommen, dass zur Zeit wieder einige spannende Onlinekongresse laufen. Ich möchte Euch gerne heute drei Kongresse vorstellen, die ich selbst sehr spannend finde. Weiterlesen

6 Freitagslieblinge am 29.9.2018

Hallo zusammen,

mit viel Verspätung kommen auch wieder meine 6 Lieblinge der Woche für Euch!

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Da wir alle und insbesondere das Löwenmädchen diese Woche sehr angeschlagen waren, gab es viele ruhige Lieblingsmomente mit den Kindern – zum Beispiel das gemeinsame Basteln eines Häuschens für „Piepsi“.

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Meinen Lieblingsmoment nur für mich hatte ich diese Woche, als ich morgens sehr früh zur Arbeit fuhr und auf einmal Blick auf einen wunderbaren Sonnenaufgang über Nebelfeldern hatte!

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Bei kranken Kindern ist Nervennahrung besonders wichtig, daher war unser Lieblingsessen diese Woche eindeutig der selbstgemachte Schokokuchen.

Inspiration habe ich diese Woche in der Süddeutschen zum Thema Pränataldiagnostik gefunden. In diesem Zusammenhang möchte ich Euch auch gerne schon einmal auf eine Petition aufmerksam machen, die mir sehr am Herzen liegt und über die ich – wenn wir nächste Woche hoffentlich alle wieder fit sind – noch ausführlicher schreiben möchte (und für diejenigen, die mir nicht auf Facebook folgen, hier auch noch einmal die Petition für Umsetzung eines inklusiven Schulsystems, die ich vor einigen Tagen schon auf Facebook geteilt habe).

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Als Buch der Woche möchte ich Euch diesmal eines unserer allerliebsten Vorlesebücher vorstellen: „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“* erzählt die unglaublich spannende Reise von Tom, Marie und dem Elefanten Abuu nach Afrika. Der einzige Nachteil des Buches ist, dass die Löwenkinder es soooo spannend finden, dass sie oft das Einschlafen vergessen.

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Als letztes habe ich diese Woche besonders viele Lieblingsmenschen, da wieder einmal ein wunderbarer Kurs zuende ging, mit motivierten (und motivierenden) Studierenden und inspirierenden Kolleginnen – DANKE!

Wie war Eure Woche? Wenn Ihr noch mehr Freitagslieblinge anschauen wollt, dann schaut mal rüber zur Berlinmittemom! Genießt das Wochenende,

viele Grüße

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

*Affiliate Link: Wenn Ihr über diesen Link kauft, bekommen wir eine kleine Umsatzbeteiligung. Euch entsteht dadurch kein Nachteil. Und natürlich könnt Ihr die Bücher auch beim Buchhändler Eures Vertrauens erwerben.

Mit anderen Augen: 6 Freitagslieblinge am 7.9.2018

Liebe Leser*innen,

die erste Woche im September ist schon wieder um und somit möchte ich auch gerne die Tradition der Freitagslieblinge wieder aufleben lassen. Diesen positiven Wochenrückblick habe ich wirklich liebgewonnen, vor allem nach Wochen wie dieser, in denen es mir auf den ersten Blick schwer fällt, 6 schöne Momente auszumachen. Aber gerade dann ist es ja wichtig und unheimlich bestärkend, die vergangenen Tage „mit anderen Augen“ zu betrachten und den Blickwinkel etwas zu verändern. Nur die Bilder zu den Lieblingen, die sind diese Woche wirklich zu kurz gekommen – bitte entschuldigt!

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern ist daher schon der erste ungewöhnliche Moment. Am Montag war der Kindergarten geschlossen, so dass ich mir freigenommen hatte, um den Tag mit den Löwenkindern zu verbringen. Wir hatten auch wirklich viele wunderbare Momente, aber am frühen Abend war irgendwann die Luft raus – und es flogen die Fetzen, und zwar, wie häufig, zwischen dem Löwenmädchen und mir (der Löwenjunge streitet nämlich nicht, sondern versinkt in Passivität – ob das nun typisch männlich oder typisch für sein Extrachromosom ist, sei mal dahingestellt 😉 ). Dieses Mal konnte ich aber nach unserem Streit endlich einmal klar sehen, warum ich in eben dieser (immer wiederkehrenden) Konfliktsituation so empfindlich reagiere – und nicht so gelassen und auf Augenhöhe mit meiner Tochter, wie ich mir das eigentlich wünsche. Das war eine sehr befreiende Erkenntnis und es hat auch den Rest der (schwierigen) Woche für mich und uns sehr erleichtert.

Auch in anderen Bereichen gab es diese Woche hier Konflikte. ABER: Es ist ein wunderbares Gefühl, danach festzustellen auch Konflikte ihr Gutes haben – oft haben sie eine bereinigende Wirkung, öffnen neue Sichtweisen oder auch neue Handlungsperspektiven. Ich mag diesen Moment, wenn man aus seinem eigenen Gedankenkarussell herauskommen und die Situation mit anderen Augen betrachten kann – also im Rückblick sogar ein Fall für den Lieblingsmoment für mich!

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Mit anderen Augen„* ist auch der Titel meines Lieblingsbuchs der Woche. Reiseberichte lese ich seltsamerweise von alleine fast nie – nur dann, wenn ich sie a) von jemandem geschenkt bekommen habe oder b) es gleichzeitig noch um ein anderes Thema geht, das mich sehr interessiert. Letzteres ist der Fall bei dem Buch „Mit anderen Augen“* von Fabius Sixtus Körner, der als „Journey Man“ mit seinen Reiseberichten schon recht bekannt ist. In seinem letzten Buch erzählt er von der Geburt seiner Tochter Yanti, die – genau wie der Löwenjunge – mit einem Extrachromosom zur Welt kam. Im Buch geht es zunächst um sein Leben und die Reisen vor der Geburt seiner Tochter, dann um die erste Zeit nach der Geburt – und schließlich berichtet er von den ersten Reisen, die sie zu dritt unternehmen. Mir gefällt an dem Buch ganz besonders, dass der Autor sehr eindrucksvoll zeigt, dass Unabhängigkeit und Freiheit auch mit einem Kind mit Behinderung möglich sind – und dass die Einschränkungen, die man bei der Diagnose gefürchtet hatte, sich nicht so bewahrheiten, wie man sich das vielleicht zu Beginn vorstellt.

Übrigens fand und finde ich nach wie vor Reisen mit dem Löwenjungen sehr unkompliziert (auch wenn ich gar nicht der Typ für Abenteuerreisen bin). Erstens fährt er gerne Auto und Zug – und ist da auch sehr geduldig. Und zweitens erlebt er sehr gerne Neues (auch wenn ihm der Aufbruch oft schwerfällt) und ich liebe es, gemeinsam mit den beiden Löwenkindern neue Orte zu entdecken. Martina von Jolinas Welt hat dem Autor einige Fragen gestellt – seine Antworten könnt Ihr hier nachlesen. Das Buch wurde mir netterweise vom Ullstein-Verlag zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

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Mein Lieblingsessen waren definitiv die frischen Feigen, die ich gestern im Garten pflücken konnte. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, in einer Region zu leben, in der tatsächlich Feigen im Garten wachsen!

Inspirationen habe ich diese Woche bei den Weggefährtinnen gefunden.

Und zuletzt noch meine Lieblingsmenschen der Woche: Das Team in unserem wunderbaren Kindergarten, insbesondere natürlich die Heilpädagogin, die Bezugserzieherin des Löwenjungen und die Leiterin – sie alle unterstützen seit Jahren den Löwenjungen intensiv auf seinem Weg (und mich als Mutter unterstützen sie dabei gleich mit). Die ganze Woche haben sie jeden Tag die künftigen Schulbegleiterinnen des Löwenjungen im Kindergarten empfangen, Zeit mit ihnen verbracht und dafür gesorgt, dass er ein Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen kann – für uns als Familie ein Schatz von unmessbarem Wert. Dass das für diese wunderbaren Menschen „selbstverständlich“ ist, dass sie alle ihren Beruf als Berufung leben, immer das ganze Kind im Blick haben und ihre Verantwortung nicht an der Kindergartentür (bzw. hier ganz konkret zu Beginn der Sommerferien) abgeben, macht diesen Schatz nur noch wertvoller.

Und somit sind die Freitagslieblinge für diese Woche vollständig und ich verlinke sie bei der lieben Anna!

Habt ein schönes Wochenende!

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

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Warum Inklusion die beste Förderung ist – und die Sonderschule endlich der Vergangenheit angehören sollte: Mein Beitrag zum scoyo Blog Award

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Inklusion

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr wisst, ist das Thema Inklusion im letzten Jahr zu einem sehr wichtigen Bereich hier auf dem Blog geworden – zum einen aus persönlichen Gründen, weil ich mir für den Löwenjungen ein inklusives Umfeld wünsche, zum anderen aus gesellschaftspolitischer Überzeugung – denn im Grunde wünsche ich mir für JEDES Kind, ob mit oder ohne Besonderheit, ein solches inklusives Umfeld. Warum meiner Meinung nach Inklusion für alle wichtig ist, habe ich ja hier schon einmal aufgeschrieben.

Deshalb war ich natürlich sehr begeistert, als ich das diesjährige Thema des scoyo ELTERN Blog Awards gesehen habe: „Nachhilfe und Förderung. Was hilft unseren Kindern wirklich?“ Klar, dass sich mein Beitrag zu diesem Thema auch wieder um Inklusion dreht – denn für mich ist ein inklusives Lern- und Bildungsumfeld definitiv die beste Förderung! Aber lest selbst meinen Beitrag zum diesjährigen scoyo ELTERN Blog Award!

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