Wochenende in Bildern 5./6. August 2017

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Unser Wochenende verbringen wir bei den Löwencousins, von denen der jüngere diesen Samstag eingeschult wird.

Schule und Einschulung werden ja so langsam auch beim Löwenjungen zum Thema, so dass ich mich nicht nur über ein Wochenende mit der französischen Großfamilie freue, sondern auch darüber, dass die Löwenkinder (und der französische Löwenpapa) auch einmal eine Einschulung miterleben können, bevor wir nächstes Jahr dran sind!

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Die älteren Grundschüler führen ein schönes Theaterstück „Der Wettbewerb der Tiere“ vor, in dem es vor allem darum geht, zu zeigen, dass jeder unterschiedliche Talente hat und alle voneinander etwas lernen können – eine schöne Ausgangsstellung zu Schulbeginn, finde ich als Inklusionsbefürworterin!

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Leider interessiert sich der Löwenjunge danach so gar nicht für die Grundschule, sondern ist ziemlich unausstehlich – eine fiese Mischung aus Müdigkeit, Hunger und Überforderung. Er will sich ständig losreißen, weglaufen, schreit herum und bringt uns Löweneltern sehr an unsere Grenzen. Wenigstens sind wir zu zweit, so dass immer einer von uns mit dem neugierigen Löwenmädchen die Schule entdecken und ihre Elsa-Cousinen-Schultüte bewundern kann. Der Löwenjunge weigert sich, seine Schultüte auch nur anzufassen und auch ein Gruppenfoto mit den 5 Cousins kriegen wir nicht hin.

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Auf dem Weg zum Restaurant schläft der Löwenjunge uns schließlich im Auto ein, so dass ich mir mit ihm eine kleine Auszeit nehme und lese, während er schläft und die Restfamilie schon beim Apéritif ist. Die Schwägerinnen sorgen aber dafür, dass ich nicht leer ausgehe!

Während wir Erwachsenen dann ein unglaublich leckeres Menü zu uns nehmen, dürfen die Kinder Pfannkuchen essen (der Löwenjunge isst allerdings lieber meine Kartoffelrösti und zwar ganze 5 Stück davon!) und malen und spielen dann zusammen. Was mir an französischen Familientreffen (oder Festen mit Freunden) immer so gut gefällt, ist, dass jeder sich ganz selbstverständlich reihum um die Kinder kümmert – egal ob es die eigenen oder fremde Kinder sind, oder ob man selbst Kinder hat oder nicht. So hat auch jeder Zeit, sich in Ruhe zu unterhalten. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass ich den gängigen französischen Erziehungsstil nicht sehr bedürfnisorientiert finde, was natürlich immer mal wieder zu Konflikten oder zumindest zu Schnappatmung auf beiden Seiten führt (darüber werde ich aber nochmal ausführlicher schreiben).

Den Rest des Wochenendes genießen wir unser kleines Ferienhaus auf dem Bauernhof und die Gesellschaft der Familie, bevor wir wieder aufbrechen.

Zum Ausklang besuchen wir eine Kirmess., die wir noch vom letzten Jahr kennen. Ich erinnere mich gut, dass der Löwenjunge zu der Zeit panische Angst vor dem Karussell hatte. Umso schöner ist es für uns, dass er dieser Jahr mit großem Spaß mitfährt und uns stolz winkt.

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Damit ist unser Wochenende auch schon wieder vorbei und wir verabschieden uns in die Sommerpause – die nächsten zwei Wochen werden wir hier ein bißchen „digital detox“ machen! Weitere Wochenendberichte findet Ihr hier!

Bis in zwei Wochen!

 

Wochenende in Bildern 29-30. Juli

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Guten Morgen am Samstag! Wir starten mit einem gemütlichen Frühstück ins Wochenende und vertrödeln den Samstag mit Einkaufen, Malen und Basteln.

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Am Nachmittag besuchen uns der Löwenschwager samt Familie und die Cousins/Cousine spielen und toben bis spätabends. Vor lauter Spielen und Unterhalten vergesse ich das Fotografieren völlig, bis alle am Sonntag wieder abgereist sind.

Den Sonntag verbringen wir auf der Geburtstagsfeier von lieben Freunden. Viele Kinder und Erwachsene spielen, lachen, plaudern, essen und trinken gemeinsam und wir kommen erst spät am Abend nach Hause.

Zum Glück haben die Ferien jetzt auch für mich begonnen, so dass wir die neue Woche etwas ruhiger starten konnten.

Wie war denn Euer Wochenende? Weitere Wochenendberichte könnt Ihr wie immer hier nachlesen!

 

Wochenende in Bildern – 21.-23. Juli 2017

Das Wochenende war so schnell vorbei, dass ich gestern abend gar keine Zeit hatte, davon zu erzählen – daher kommt hier nun ein ganz kurzer Bericht mit Bildern!

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Am Freitag beginnt unser Wochenende mit dem Sommerfest des Kindergartens. Seit der Kindergarten im Januar auf ein teiloffenes Konzept umgestellt hat (hier habe ich schon über unseren Kindergartenalltag geschrieben), ändern sich so langsam auch die anderen Kindergartentraditionen. Bisher hat beim Sommerfest jede der drei Kindergartengruppen etwas aufgeführt – ein Tanz, ein Musikstück oder eine Geschichte. Dieses Mal durften die Kinder selbst überlegen, was sie aufführen möchten und aus verschiedenen Angeboten auswählen. Daher war das Programm zwar etwas länger als sonst, aber die Kinder waren mit Feuereifer in ihren Kleingruppen bei der Sache. Das Löwenmädchen hat sich für den „Fliegentanz“ entschieden, während der Löwenjunge beim „Tanz der Bauernhoftiere“ mitgemacht hat. Die Löweneltern platzten natürlich vor Stolz! 😉

Der Samstag beginnt mit einem schnellen Frühstück und verläuft relativ faul zwischen Bauen, Üben und einem längerem Ausflug auf den Spielplatz.

 

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Am Sonntag sind wir auf einem Kindergeburtstag eingeladen, weshalb die Löwenkinder morgens unbedingt Kronen basteln wollen.

Am späten Vormittag gehen wir dann noch spazieren und lassen uns zum ersten Mal seit längerem wieder richtig Zeit und entdecken ein paar neue Ecken in unserem Viertel.

Der Geburtstag findet am Baggersee statt, was für mich immer ein bißchen Urlaubsfeeling hat. Am frühen Abend sind die Kinder vom Toben so hungrig, dass wir auf dem Heimweg noch schnell an unserem Lieblingsspielplatz anhalten, wo es die besten Pommes gibt.

Dementsprechend spät sind wir zuhause, die Löwenkinder fallen in ihre Betten und wünschen sich jeder noch ein bißchen „Exklusivzeit“ mit einem Elternteil – die sie natürlich gerne bekommen. Abends lese ich dann weiter meinen spannenden Krimi, anstatt Euch von meinem Wochenende zu berichten – und nun hat schon die neue Woche begonnen, die jetzt schon prall gefüllt ist mit (meist schönen) Terminen!

Ich hoffe, Eure Woche hat gut begonnen! Mehr Wochenende in Bildern findet Ihr bei Geborgen wachsen!

Auszeit auf dem Land: Unser Wochenende in Bildern – 13.-16. Juli 2017

Entschleunigung, Familienzeit, Wiedersehensfreude und Urlaubsfeeling – hier kommt mein Bericht von unserer Mini-Auszeit auf dem Land!

Dieses Mal beginnt unser Wochenende schon am Donnerstagnachmittag – nach Schule (Löwenmama) und Kindergarten (Löwenkinder) fahren wir zu meinen Schwiegereltern aufs Land. Dort angekommen, können sich die Kinder erstmal richtig austoben und mit ihren Cousins spielen, die einen Teil ihrer Ferien dort verbringen.

Den Freitag beginnen wir mit einem sehr traditionellen französischen Frühstück und  verbringen einen richtigen Tag auf dem Land – die Kinder spielen, helfen bei der Kartoffelernte und ruhen sich zwischendurch auch mal aus.

Abends sind wir bei alten Schulfreunden vom Löwenpapa eingeladen, die wir zum Teil seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen haben – davon gibt es aber keine Fotos, auch wenn wir dort einen wunderbaren Abend verbracht haben!

Der Samstag wird dann zum Familientag: 14 Leute aus vier Generationen sitzen um den großen Esstisch herum und genießen das gute Essen. Den Nachmittag verbringen alle gemeinsam im Garten, spielen Karten, Verstecken oder Mölkky und die Löwenkinder gehen dann noch das frisch gemähte Getreide auf dem Feld neben dem Garten begutachten.

Heute durfte ich dann noch auf dem französischen Wochenmarkt einkaufen und der Löwenpapa hat dem Löwenjungen einen kleinen Schlagzeugkurs gegeben. Der Abschied von der Familie (und den Katzen 🙂 )fiel vor allem dem Löwenjungen schwer – Ortsveränderungen und Abschiede machen ihn sehr oft traurig.

Zuhause freuten sich die Kinder an ihren selbst ausgesuchten Souvenirs für ihren Kaufmannsladen, während ich vor allem die auf dem Markt gekauften Leckereien genieße.

Und das war auch schon unser Wochenende auf dem Land – wie war Euer Wochenende? Weitere Wochenberichte seht Ihr wie immer bei Susanne!

Eine wunderbare Woche wünsche ich Euch!

 

Wochenende in Bildern – 1./2. Juli 2017

Unser Wochenende war gemütlich verregnet, aber auch voller Emotionen…. aber seht selbst!

Am Freitag abend machen wir endlich mal wieder selber Pizza. Die Löwenkinder lieben es, die Zutaten selbst auszusuchen und die Pizza zu belegen.

Der Samstag startet für die Kinder gemütlich in der Badewanne, während ich eine größere Runde mit den Hunden drehe. Der Löwenjunge hat nun schon mehrere Nächte hintereinander schlecht geschlafen und ich freue mich über die frische Luft.

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Danach frühstücken wir erst einmal gemeinsam, um dann einige Besorgungen zu erledigen und uns in der Mediathek mit Schlechtwetter-Lektüre einzudecken. Nach einem schnellen Mittagessen dürfen die Kinder einen Film anschauen – ich bin dankbar für die Pause!

Am Nachmittag werkelt jeder so vor sich hin: Der Löwenpapa und das Löwenmädchen streichen endlich die Kinderbank, die ich vor einigen Wochen auf dem Sperrmüll gefunden habe. Der Löwenjunge hilft mir, Marmelade einzukochen – die Ergebnisse können sich sehen lassen!

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Abends sind wir bei unseren früheren Nachbarn eingeladen und verbringen dort einen sehr schönen Abend, der viel zu schnell vorbeigeht. Wir steuern den Nachtisch bei – und vor lauter Unterhaltung vergesse ich das Fotografieren.

 

 

 

Mein erster Weg am Sonntag morgen führt mich wie immer zum Bäcker. Den Storch, der neben der Bäckerei sein Nest hat, treffe ich auf dem Weg. Nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück führt uns unser Weg danach ausnahmsweise zur Kirche: Die Löwenkinder besuchen einen katholischen Kindergarten und in der Gemeinde findet heute das Sommerfest statt. Aus diesem Anlass gestalten die Kindergartenkinder das Programm mit. Ich bin ein bißchen nervös, denn 1. bin ich immer wahnsinnig emotional, wenn meine Kinder irgendwo etwas aufführen, und 2. habe ich von den Erziehern schon gehört, dass insbesondere der Löwenjunge großen Spaß bei den Proben hatte. Da er aber vor Publikum wirklich sehr schüchtern ist und die Welt sich oft auch einfach einen Tick zu schnell für ihn dreht, habe ich Angst, dass er zwischendrin verloren und dann enttäuscht ist.

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Vor der Kirche liegen Unmengen an kleinen roten Herzen, die von den Kindern sofort begeistert aufgehoben werden. Drinnen gesellt sich der Löwenjunge zu den anderen Kindern, ist aber sehr zurückhaltend. Das Löwenmädchen lässt mich nicht los, so dass ich mich mit ihr gemeinsam nach dem Einzug der Kinder ganz nach vorne zu ihren Kindergartenfreunden setze. Nach der Hälfte des Gottesdienstes will sie dann auch mitmachen und geht ohne mich nach vorne.

Nach der Kommunion begeben sich alle Erwachsenen und fast alle Kinder wieder auf ihre Plätze, nur etwa 12 Kinder bleiben mit zwei Erzieherinnen vorne am Altar stehen und führen dann in Zweiergruppen einen kleinen Tanz auf. Und mein schüchterner Löwenjunge steht ganz vorne und tanzt und singt mit – sehr verhalten zuerst, oft mit Blick zu den anderen Kindern und der Erzieherin, die von der Seite den Tanz mit Gesten anleitet, mit der Zeit aber immer selbstbewusster und fröhlicher! Seine Schwester sitzt neben mir und schaut stolz und begeistert zu, während bei mir die Tränen der Freude und der Rührung wirklich in Strömen fließen (und auch der Löwenpapa kann sich einige Tränen nicht verkneifen). Was für ein bewegender Moment für uns alle!

Danach dürfen die Löwenkinder noch auf dem Gemeindefest spielen, klettern und toben …. und wir Eltern haben Zeit, uns wieder etwas zu sammeln und uns zu unterhalten!

Der Rest des Tages verläuft dann ganz ruhig: Es wird gebaut, gemalt und gebastelt, die ausgeliehenen Bücher werden angeschaut und nach einem schnellen Abendessen fallen zwei müde Kinder ins Bett – und ich freue mich jetzt auf einen Sofaabend mit meinem Buch!

Und wie war Euer Wochenende?

Mehr Wochenendberichte findet Ihr bei Geborgen wachsen!