Einschulungswochenende in Bildern – 15./16. September

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Liebe Leser*innen,

es ist schon wieder Montag morgen und hinter uns liegt ein langes Feierwochenende voller schöner Erinnerungen und bewegendender Momente. Ich habe zwar sehr viele Fotos von diesem Wochenende, allerdings sind die allermeisten nicht blogtauglich, weil die Löwenkinder oder andere Gäste darauf zu sehen sind. Weiterlesen

55 Fragen an Elternblogger

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Quelle: Pixabay

Hallo Ihr Lieben,

schon vor einiger Zeit hatte Regine von Raise and Shine  55 Fragen an Elternblogger zusammengestellt – leider hatte ich es vor meiner Sommerpause nicht mehr geschafft, alle Fragen zu beantworten, so dass dieser Artikel erst jetzt, im September, online geht.Ich persönlich fand es sehr spannend, die Antworten der anderen Blogger zu lesen – vielleicht geht es Euch ja auch so.

  1. Sind Elternblogs politisch? Die Elternblogs, die ich lese, sind zum allergrößten Teil politisch bzw. haben eine sehr klare Definition, in welcher Geselllschaft sie und ihre Kinder leben möchten.
  2. Wenn ja, welcher deiner letzten Posts hatte politische Relevanz? Zum Beispiel dieser hier oder dieser zum Thema Inklusion.
  3. Muss jeder Elternblog politisch sein? Nö. Aber ich muss ja auch nicht jeden lesen 🙂
  4. Wie wichtig ist es dir persönlich, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen? Immer wichtiger
  5. Hast du jemals eine Kooperation im Nachhinein bereut? Wer hier aufmerksam mitliest, weiß: Es hab noch nie eine Kooperation auf diesem Blog.
  6. Welches Unternehmen wäre dein Traumpartner für eine Kooperation? Aktion Mensch
  7. Liest du selbst gerne Werbung auf Blogs? Wenn sie gut gemacht ist und das Produkt mich interessiert, dann ja. Was ich nicht mag, ist, wenn ein Produkt auf allen großen Blogs parallel beworben wird.
  8. Was macht deinen Blog besonders? Die Mischung aus bedürfnisorientiertem, getrennt-erziehendem Familienleben, die Kombination aus einem gefühlsstarken und einem behinderten Kind und dazu noch mein Interesse für Inklusion!
  9. Was kannst du besonders gut? Lesen. Zuhören. Strukturieren. Schreiben. Organisieren.
  10. Wem würdest du gerne entfolgen, traust dich aber nicht? Ich habe nur wenig Zeit und lese konsequent nur die Blogs, die mich wirklich interessieren. Viele der großen Blogs lese ich gar nicht, dafür einige sehr kleine, deren Content mich aber interessiert.
  11. Würdest du im Nachhinein sagen, dass du deinen Blog naiv angegangen bist? Ohja!
  12. Rezepte, Mode und Schminktipps – darf man als emanzipierte Frau über diese Themen bloggen? Klar
  13. Und überhaupt: Vermitteln wir ein einseitiges Frauenbild, wenn wir als Mütter rund ums Muttersein bloggen? Nein, warum sollten wir? Wenn man sich die verschiedenen Elternblogs mal anschaut, sieht man, dass dort sehr viele Familien- und Lebensmodelle abgebildet sind. Viele Frauen sind zwar Mütter, haben den Schwerpunkt ihres Blogs aber auf andere Lebensaspekte gelegt. Ich finde das Frauenbild also alles andere als einseitig. Anders gefragt: Vermitteln die Väter ein einseitiges Väterbild, wenn sie rund ums Vatersein bloggen? Das würde niemand bejahen, oder?
  14. Denkst du manchmal abschätzig über Kollegen und Kolleginnen? Bei purem Clickbaiting oder arg vielen Rechtschreibfehlern kommt das schon mal vor, ja.
  15. Was denkt dein Partner über deinen Blog? Welcher Partner?
  16. Wer unterstützt dich beim Bloggen? Mein Wecker. Die Zeit, bevor die Kinder aufwachen, ist meine Schreibzeit.
  17. Welche Unterstützung würdest du dir wünschen? Einen ehrlichen und schnellen Korrektur- und Feedbackleser…. das wäre toll!
  18. Welche Themen kommen in Elternblogs zu kurz? In meiner Blogroll sind relativ wenige interkulturelle bzw. interreligiöse Blogs. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich noch nicht aktiv danach gesucht habe.
  19. Warum greifst du diese Themen nicht auf? (Oder tust du das?) Ich denke, ich habe inzwischen genug Themen auf diesem Blog – und habe schon das Gefühl, dass ich bei diesen Themen zu wenig schreibe. Außerdem lebe ich zwar ein interkulturelles Familienmodell, aber keine Partnerschaft – und interreligiös erst recht nicht – sooo viel habe ich dazu also nicht zu sagen.
  20. Hast du schon einmal jemanden getroffen, den du im Netz toll fandest und persönlich unsympathisch? Nicht wirklich.
  21. Oder umgekehrt? Auch noch nicht.
  22. Bist du manchmal neidisch auf den Erfolg anderer Blogger? Neidisch nicht – ich weiß und sehe ja, wie viel Arbeit dahinter steckt. Meine Themen sind keine Massenthemen und meine Heransgehensweise keine professionelle – mein Ziel liegt nicht auf dem großen Erfolg.
  23. Sind Blogaufrufe ein Indikator für Qualität und Kreativität von Blogs? Ein Indikator unter mehreren, würde ich sagen.
  24. Wirst du manchmal für deinen Blog belächelt? Ich glaube schon.
  25. Wenn ja: Offen oder hinter deinem Rücken? Beides.
  26. Jetzt mal ganz ehrlich: Bist du immer authentisch? Natürlich nicht! 😉
  27. Geht das überhaupt? Nein
  28. Und wollen deine Leser das? Ich denke nicht.
  29. Was muss passieren, damit du aufhörst zu bloggen? Keine Ahnung
  30. Gibt es Posts, die du im Nachhinein bereust? Bisher noch nicht
  31. Was fehlt der Eltern-Blogger-Szene? Ehrlich gesagt, kenne ich die Eltern-Blogger-Szene noch nicht gut genug, um sagen zu können, was wirklich fehlt. Etwas mehr Zusammenhalt vielleicht?
  32. Networking ist alles – bist du dabei aktiv genug? Nein, aus Zeitmangel leider nicht.
  33. Vernetzt du dich gerne mit anderen Bloggern oder tust du es, weil es einfach dazu gehört? Ich vernetze mich sehr gerne, weil ich dabei auch immer wieder auf neue spannende Themen und Sichtweisen stoße.
  34. Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog? Einen Einblick geben in unseren nicht ganz durchschnittlichen Alltag – und für eine inklusive Gesellschaft „werben“
  35. Wird es deinen Blog in drei Jahren noch geben? Bestimmt.
  36. Und in zehn Jahren? Ich hoffe es.
  37. Was kommt nach dem Blog? ???
  38. Glaubst du, dass Blogs langfristig eine Zukunft haben? Ja, ich denke schon.
  39. Würdest du gerne aus einer Social Media Plattform (Instagram, Facebook und Co.) aussteigen? Da ich bisher nur bei Facebook wirklich aktiv bin: Nein.
  40. Was hält dich davon ab?
  41. Realität oder Inszenierung – Was möchtest du auf Instagram sehen? Beides.
  42. Wie lange noch, bis der nächste „heiße Scheiß“ Insta und Pinterest ablösen wird? Maximal 2 Jahre
  43. Würdest du dich über eine neue Social Media Plattform freuen? Nein, ich habe ja jetzt schon keinen Überblick mehr….
  44. Oder hättest du Angst davor? Angst nicht – aber es wäre noch ein Kanal mehr, den man theoretisch „bedienen“ müsste
  45. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen? Eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass und wie man auch mit Kindern mit Behinderung bedürfnisorientiert leben kann. Meine Schwerpunkte sind dann aber doch ganz andere geworden.
  46. Bist du stolz auf das, was du tust? Ich bin nicht direkt stolz auf den Blog (dann eher darauf, dass ich meist wirklich um 5 Uhr aufstehe 😉 ), aber ich bin zufrieden!
  47. Machst du dir manchmal Sorgen um deine Daten und um die deiner Familie? Ja.
  48. Welcher Kollege / welche Kollegin fasziniert dich (als Blogger und als Mensch)? Katharina Weides von Sonea Sonnenschein, weil das damals einer der ersten Blogs zum Thema Down-Snydrom war, den ich gelesen und der mir sehr viel Mut gemacht hat. Die beiden Kirsten von Zwischen Inklusion und Nixklusion, weil sie eine klare Vision haben, für die sie sich einsetzen. Die beiden Macherinnen von Das gewünschteste Wunschkind …. und Susanne Mierau von Geborgen wachsen, weil diese beiden Blogs bei mir vor 3 Jahren ein Umdenken bewirkt haben.
  49. In welchem Bereich würdest du dich gerne weiterbilden? Inklusion – und Technik bzw. Informatik….
  50. Was würdest du gerne an deinem Blog verändern? Ich würde ihn gerne professioneller gestalten und eigentlich würde ich auch gerne das Theme (Nachtrag für die Nichtblogger: Theme ist quasi das Layout oder der Baukasten, mit dem ich den Blog aufgebaut habe) wechseln.
  51. Hast du Texte im Entwurfsordner, für deren Veröffentlichung dir der Mut fehlt? Es gibt immer mal wieder Texte, die mir dann doch zu privat sind.
  52. Liest du Blogs aus persönlichem Interesse oder aus strategischen Gründen? Beides. Aber meistens doch aus persönlichem Interesse.
  53. Welchen Elternblog hast du selbst als erstes gelesen? Siehe oben: Sonea Sonnenschein
  54. Liest du diesen Blog auch heute noch? Ja.
  55. Oder gibt es ihn vielleicht gar nicht mehr? Doch, aber die meisten anderen Blogs, die ich vor über 6 Jahren zum Thema Down-Syndrom gelesen habe, gibt es nicht mehr.

So, das war also mein – extrem verspäteter – Beitrag zu den diesjährigen Bloggerfragen.

Wochenende in Bildern am 8. und 9. September

Liebe Leser*innen,

schon wieder ist es Zeit für unser Wochenende in Bildern (wie immer nach der Idee von Susanne von geborgen wachsen)!

Wir beginnen den Samstag ganz wunderbar mit einem entspannten und sonnigen Kindergeburtstag am Baggersee.

Den Rest des Tages verbringen die Kinder bei ihrem Vater, während ich mich den Einschulungs- und Löwenmädchengeburtstagsvorbereitungen widme (meine kinderfreie Zeit hat halt sehr, sehr oft mit den Kindern zu tun – während der Löwenpapa hingegen richtige Freizeit hat – darüber werde ich demnächst aber noch einmal gesondert schreiben).

Am Sonntag hole die Kinder bei ihrem Vater ab und dann bereiten wir gemeinsam den Geburtstag sowie den Abschied des Löwenjungen aus dem Kindergarten vor.

Nachmittags machen wir noch einen ausgedehnten Spätsommerspaziergang und grillen gemeinsam.

Leider können die Löwenkinder natürlich vor Aufregung nicht schlafen – das obige Bild zeigt die noch ruhige Phase, in der sie sich gegenseitig vorgelesen haben, während ich unten versuchte, Ordnung in das Chaos zu bringen.

Und jetzt ist schon der große Tag da – das Löwenmädchen ist 5 Jahre alt! Bilder folgen bestimmt in den Freitagslieblingen!

Beginnt die Woche genauso feierlich wie wir,

viele Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama

 

Mit anderen Augen: 6 Freitagslieblinge am 7.9.2018

Liebe Leser*innen,

die erste Woche im September ist schon wieder um und somit möchte ich auch gerne die Tradition der Freitagslieblinge wieder aufleben lassen. Diesen positiven Wochenrückblick habe ich wirklich liebgewonnen, vor allem nach Wochen wie dieser, in denen es mir auf den ersten Blick schwer fällt, 6 schöne Momente auszumachen. Aber gerade dann ist es ja wichtig und unheimlich bestärkend, die vergangenen Tage „mit anderen Augen“ zu betrachten und den Blickwinkel etwas zu verändern. Nur die Bilder zu den Lieblingen, die sind diese Woche wirklich zu kurz gekommen – bitte entschuldigt!

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern ist daher schon der erste ungewöhnliche Moment. Am Montag war der Kindergarten geschlossen, so dass ich mir freigenommen hatte, um den Tag mit den Löwenkindern zu verbringen. Wir hatten auch wirklich viele wunderbare Momente, aber am frühen Abend war irgendwann die Luft raus – und es flogen die Fetzen, und zwar, wie häufig, zwischen dem Löwenmädchen und mir (der Löwenjunge streitet nämlich nicht, sondern versinkt in Passivität – ob das nun typisch männlich oder typisch für sein Extrachromosom ist, sei mal dahingestellt 😉 ). Dieses Mal konnte ich aber nach unserem Streit endlich einmal klar sehen, warum ich in eben dieser (immer wiederkehrenden) Konfliktsituation so empfindlich reagiere – und nicht so gelassen und auf Augenhöhe mit meiner Tochter, wie ich mir das eigentlich wünsche. Das war eine sehr befreiende Erkenntnis und es hat auch den Rest der (schwierigen) Woche für mich und uns sehr erleichtert.

Auch in anderen Bereichen gab es diese Woche hier Konflikte. ABER: Es ist ein wunderbares Gefühl, danach festzustellen auch Konflikte ihr Gutes haben – oft haben sie eine bereinigende Wirkung, öffnen neue Sichtweisen oder auch neue Handlungsperspektiven. Ich mag diesen Moment, wenn man aus seinem eigenen Gedankenkarussell herauskommen und die Situation mit anderen Augen betrachten kann – also im Rückblick sogar ein Fall für den Lieblingsmoment für mich!

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Mit anderen Augen„* ist auch der Titel meines Lieblingsbuchs der Woche. Reiseberichte lese ich seltsamerweise von alleine fast nie – nur dann, wenn ich sie a) von jemandem geschenkt bekommen habe oder b) es gleichzeitig noch um ein anderes Thema geht, das mich sehr interessiert. Letzteres ist der Fall bei dem Buch „Mit anderen Augen“* von Fabius Sixtus Körner, der als „Journey Man“ mit seinen Reiseberichten schon recht bekannt ist. In seinem letzten Buch erzählt er von der Geburt seiner Tochter Yanti, die – genau wie der Löwenjunge – mit einem Extrachromosom zur Welt kam. Im Buch geht es zunächst um sein Leben und die Reisen vor der Geburt seiner Tochter, dann um die erste Zeit nach der Geburt – und schließlich berichtet er von den ersten Reisen, die sie zu dritt unternehmen. Mir gefällt an dem Buch ganz besonders, dass der Autor sehr eindrucksvoll zeigt, dass Unabhängigkeit und Freiheit auch mit einem Kind mit Behinderung möglich sind – und dass die Einschränkungen, die man bei der Diagnose gefürchtet hatte, sich nicht so bewahrheiten, wie man sich das vielleicht zu Beginn vorstellt.

Übrigens fand und finde ich nach wie vor Reisen mit dem Löwenjungen sehr unkompliziert (auch wenn ich gar nicht der Typ für Abenteuerreisen bin). Erstens fährt er gerne Auto und Zug – und ist da auch sehr geduldig. Und zweitens erlebt er sehr gerne Neues (auch wenn ihm der Aufbruch oft schwerfällt) und ich liebe es, gemeinsam mit den beiden Löwenkindern neue Orte zu entdecken. Martina von Jolinas Welt hat dem Autor einige Fragen gestellt – seine Antworten könnt Ihr hier nachlesen. Das Buch wurde mir netterweise vom Ullstein-Verlag zur Verfügung gestellt – vielen Dank!

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Mein Lieblingsessen waren definitiv die frischen Feigen, die ich gestern im Garten pflücken konnte. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, in einer Region zu leben, in der tatsächlich Feigen im Garten wachsen!

Inspirationen habe ich diese Woche bei den Weggefährtinnen gefunden.

Und zuletzt noch meine Lieblingsmenschen der Woche: Das Team in unserem wunderbaren Kindergarten, insbesondere natürlich die Heilpädagogin, die Bezugserzieherin des Löwenjungen und die Leiterin – sie alle unterstützen seit Jahren den Löwenjungen intensiv auf seinem Weg (und mich als Mutter unterstützen sie dabei gleich mit). Die ganze Woche haben sie jeden Tag die künftigen Schulbegleiterinnen des Löwenjungen im Kindergarten empfangen, Zeit mit ihnen verbracht und dafür gesorgt, dass er ein Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen kann – für uns als Familie ein Schatz von unmessbarem Wert. Dass das für diese wunderbaren Menschen „selbstverständlich“ ist, dass sie alle ihren Beruf als Berufung leben, immer das ganze Kind im Blick haben und ihre Verantwortung nicht an der Kindergartentür (bzw. hier ganz konkret zu Beginn der Sommerferien) abgeben, macht diesen Schatz nur noch wertvoller.

Und somit sind die Freitagslieblinge für diese Woche vollständig und ich verlinke sie bei der lieben Anna!

Habt ein schönes Wochenende!

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

*Affiliate Link: Wenn Ihr über diesen Link kauft, bekommen wir eine kleine Umsatzbeteiligung. Euch entsteht dadurch kein Nachteil. Und natürlich könnt Ihr die Bücher auch beim Buchhändler Eures Vertrauens erwerben.

Zurück im Alltag – Wochenende in Bildern vom 1. und 2. September 2018

20180830_144947Hallo Ihr Lieben,

der Sommermonat August ist vorbei und, wie versprochen, melden wir uns wieder zurück – wie immer sonntags mit unserem Wochenende in Bildern!

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Am Freitag haben wir viel zu tun: Die Einschulung des Löwenjungen steht kurz bevor und wir müssen sein Zimmer noch „schulkindbereit“ machen. In unserem zuständigen Schulamt hat man mir zwar gesagt, der Löwenjunge würde wegen seiner Behinderung keine Hausaufgaben aufbekommen – man wolle ihn ja, ohne ihn jemals gesehen zu haben, nicht „überfordern“ – ich sehe das aber natürlich anders und werde bei seinen Lehrer*innen auch Hausaufgaben für ihn einfordern.

Da bald auch der Geburtstag des Löwenmädchen ansteht, habe ich eine neue Kuchenform besorgt. Als ich den Kindern beim Abendessen den Namen der Form vorlese, ist der Lacherfolg natürlich riesig…

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Endlich starten wir wieder einmal mit einem richtig gemütlichen Frühstück in den Tag bzw. ins Wochenende.

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Der Vormittag vergeht mit einem Spaziergang und viel Spielen wie im Flug und den Rest des Tages genießen wir die Sonne mit lieben Freunden.

Am Sonntag nehmen die Kinder zunächst einmal ein Bad, bevor sie stundenlang in Rollenspiele abtauchen und erst zum Mittagessen wieder kommen. Ich nutze die Zeit zum Lesen und entdecke die wunderbare Sonderbeilage der Aktion Mensch zum Thema Inklusion!

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Nachmittags werden die Kinder von ihrem Vater abgeholt und ich wollte eigentlich arbeiten. Eigentlich.

Wie ist es Euch im August ergangen? Und wie war Euer Wochenende? Seid Ihr noch in Urlaubsstimmung oder schon wieder im Alltag?

Ab Dienstag gibt es hier wieder regelmäßig Lektüre für Euch! 🙂 Bis dahin

viele Grüße

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

 

Warum Inklusion die beste Förderung ist – und die Sonderschule endlich der Vergangenheit angehören sollte: Mein Beitrag zum scoyo Blog Award

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Inklusion

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr wisst, ist das Thema Inklusion im letzten Jahr zu einem sehr wichtigen Bereich hier auf dem Blog geworden – zum einen aus persönlichen Gründen, weil ich mir für den Löwenjungen ein inklusives Umfeld wünsche, zum anderen aus gesellschaftspolitischer Überzeugung – denn im Grunde wünsche ich mir für JEDES Kind, ob mit oder ohne Besonderheit, ein solches inklusives Umfeld. Warum meiner Meinung nach Inklusion für alle wichtig ist, habe ich ja hier schon einmal aufgeschrieben.

Deshalb war ich natürlich sehr begeistert, als ich das diesjährige Thema des scoyo ELTERN Blog Awards gesehen habe: „Nachhilfe und Förderung. Was hilft unseren Kindern wirklich?“ Klar, dass sich mein Beitrag zu diesem Thema auch wieder um Inklusion dreht – denn für mich ist ein inklusives Lern- und Bildungsumfeld definitiv die beste Förderung! Aber lest selbst meinen Beitrag zum diesjährigen scoyo ELTERN Blog Award!

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Wochenende in Bildern 27.-29. Juli 2018

Guten Abend Ihr Lieben,

das letzte Juli-Wochenende ist schon wieder (fast) vorbei und für die Löwenkinder war es das erste Ferienwochenende.

Dementsprechend haben wir den Freitag mit fröhlichem Besuch, lautem Spielen im Garten und Pommes mit Ketchup am Kindertisch begonnen. Am Samstag waren dann alle erschöpft und die Anspannung der letzten Wochen musste wohl endlich einmal herausgelassen werden – auch bei den Löwenkindern gibt es mal Streit – um Ressourcen, um Aufmerksamkeit – und gestern gab es davon mehr als genug. Dementsprechend viel Aufmerksamkeit brauchten beide Kinder den ganzen Tag – und am besten ging das bei Gesellschaftspielen.

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Mein persönliches Highlight am Samstag war das Einkaufen mit beiden Kindern: Jedes Kind hatte einen Einkaufszettel mit zwei Gegenständen und der Löwenjunge war für die Brezeln zuständig. Zum ersten Mal ist er alleine zur Bäckereitheke gegangen, hat laut seinen Wunsch geäußert und konnte auch die Rückfrage der Verkäuferin beantworten. Ich habe zwei Meter hinter ihm gestanden und war sehr, sehr stolz auf meinen großen Jungen, der bis vor einem Jahr noch in neuen Situationen verstummt ist und bei dem die Diagnose „selektiver Mutismus“ sehr lange im Raum stand.

Nach viel Geschrei und vielen Tränen ging dann auch dieser Gewittertag vorbei – und heute herrschte hier wieder eitel Sonnenschein und Geschwisterplüsch – zum Glück! Die Kinder haben Rollenspiele und Klavier gespielt, mir im Garten geholfen – und waren begeistert dabei, als wir gemeinsam Tomaten vom Balkon gepflückt haben.

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Nach dem Mittagessen wurden sie dann von ihrem Papa abgeholt und ich ….. habe die Ruhe genossen.

Wenn alles klappt, werdet Ihr kommende Woche noch einen Artikel hier lesen und dann verabschieden wir Kleinstadtlöwen uns in die Sommerpause bis Ende August…. nun startet aber erst einmal gut in die neue Woche! Seid Ihr alle schon im Urlaub? Bin ich die einzige, die noch arbeiten muß?

Viele Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama

PS: Noch mehr Wochenendberichte gibt es wie immer hier!