…. und dann ist ein Kind krank und die Welt dreht sich viel langsamer

Guten Morgen!

Seit letzter Woche herrscht hier bei den Kleinstadtlöwen absoluter Ausnahmezustand. Seit Dienstag Abend ist der Löwenjunge richtig krank – neben hohem Fieber plagen ihn eine beidseitige Mittelohrentzündung (trotz Paukenröhrchen) und seit einigen Tagen auch noch ein fieser Husten. Obwohl wir die Mittelohrentzünfung sofort mit Antibiotika behandelten, will das Fieber einfach nicht sinken, sodass er nun schon seit einer ganzen Woche zuhause ist.

Kranke Kinder sind ja sowieso eine pflegerische und organisatorische Herausforderung für berufstätige Eltern – für Alleinerziehende ist das nochmal eine Stufe schwieriger.

Als wir Löweneltern noch zusammenlebten, haben wir uns bei kranken Kindern abgewechselt: Es ist immer derjenige zuhause geblieben, der weniger wichtige Termine/Unterricht hatte. Und natürlich ist es zu zweit einfacher, beiden Kindern gerecht zu werden, wenn ein Kind mit hohem Fieber auf dem Sofa liegt, das andere Kind aber topfit ist und auch Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht.

Jetzt war zum ersten Mal seit unserer Trennung eines der Kinder krank und ich war sehr erleichtert, festzustellen, dass unser Elternteam und die bisherigen Abmachungen weiterhin funktionieren. Der Löwenpapa hat sofort den Wunsch des Löwenjungen akzeptiert, hier im Haus bleiben zu wollen, und kam fast jeden Abend, um mich zu unterstützen. An zwei Tagen hatte ich wichtige Termine und der Löwenjunge wurde von seinem Papa versorgt.

So konnte jedes Kind von einem Elternteil „einschlafbegleitet“ werden oder aber, wenn beide Kinder gemeinsam einschlafen wollte, konnte einer von uns schon einmal die Küche aufräumen (diesen Part hat dankenswerterweise meist der Löwenpapa übernommen). In so einer Woche mit durchwachten Nächten bin ich wirklich dankbar, dass die Arbeitsteilung auch jetzt so gut funktioniert.

Gleichzeitig bleiben aber auch die Streitpunkte genau die gleichen wie vor der Trennung: Begleitet der Löwenpapa den kleinen Mann zum Kinderarzt, so wurde und wird er natürlich anschließend von mir gelöchert: Was wurde untersucht? Was hat der Kinderarzt gesagt? Wie geht es weiter? Hat der Löwenpapa auch daran gedacht, dieses und jenes und noch drölfzig weitere Sachen zu fragen und zu besprechen? Hat er (Ihr dürft jetzt auch lachen) meinen extra für ihn aufgeschriebenen Laufzettel komplett abgefragt? Bestensfalls die Antworten notiert (SPOILER: Das hat er noch nie getan)? Und kann er mir 1:1 alle Antworten wiedergeben?

Ein gewisser Kontrollzwang wurde mir schon mehrmals nachgesagt und wenn eines der Löwenkinder krank wird und ich nicht selbst zum Arzt gehen und ihn mit Fragen bombardieren kann, werde ich vor lauter Sorge schon einmal etwas ungemütlich.Und unser Kinderarzt ist zwar eigentlich für uns der weltbeste Kinderarzt überhaupt – aber man frau muss ihn schon manchmal festnageln, um genaue Antworten zu bekommen.

Wie macht Ihr es, wenn ein Kind krank ist? Wir kuscheln weiter – und sobald die Arztpraxis aufmacht, rufe ich selbst dort an! 😉

Viele Grüße,

Eure Kleinstadtlöwenmama

Wochenende in Bildern vom 12. bis 14. Januar 2018

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Hallo Ihr Lieben,

das zweite Wochenende des Jahres ist vorbei und war bei den Kleinstadtlöwen alles andere als erholsam. Seit 6 Tagen ist der Löwenjunge nun schon krank und es wird und wird einfach nicht besser. Daher war unser Wochenende auch sehr ruhig – und trotzdem anstrengend. Ein paar Bilder habe ich trotzdem für Euch, wie immer auch bei Geborgen wachsen!

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Auf Schulsuche II: Die Außenklasse

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Guten Morgen, Ihr Lieben!

Bevor ich mit meinem heutigen Bericht aus der Außenklasse starte, möchte ich auch hier noch den Nachtrag zu meinem letztzen Artikel einfügen, den ich gestern geschrieben habe:

NACHTRAG: Eine aufmerksame Leserin hat mich zu Recht daraufhingewiesen, dass hier in Baden-Württemberg die Förderschulen die Schulen für Schüler mit Lernbehinderung sind. Schulen für Kinder mit geistiger Behinderung heißen SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum), werden aber meist noch als Sonderschule bezeichnet. Ich habe nun in meinem Text den Begriff Sonderschule benutzt (anstatt wie vorher fälschlicherweise Förderschule), damit auch die Leser aus den anderen Bundesländern wissen, welche Schulart ich meine. Ich muss auch leider zugeben, dass ich eigentlich weiß, wie die korrekten Bezeichnungen sind, es aber immer wieder verdränge. Denn wenn man die Schulformen beim Wort nimmt, heißt es ja: Förderschüler (also mit Lernbehinderung) werden auf der Förderschule „gefördert“, Schüler mit geistiger Behinderung werden im SONDERpädagischen Bildungs-und Beratungszentrum (ab)“gesondert“ – weiter weg von Inklusion geht es ja auch sprachlich nicht mehr. Wahrscheinlich möchte mein Unterbewusstsein deshalb diesen Begriff nicht verwenden! 😉

Wie ich Euch schon erzählt habe, gibt es hier in Baden-Württemberg die sogenannten Außenklassen, fälschlicherweise oft auch Inklusionsklassen genannt: Diese Klassen gehören formal zur Sonderschule, sind aber an eine „normale“ Grundschule ausgelagert. Ziel der Außenklassen ist es, das Miteinander von Schülern mit und ohne Behinderung zu fördern. So findet der Unterricht teilweise gemeinsam mit einer „Kooperationsklasse“ der Regelschule statt, die Pausen werden gemeinsam verbracht und häufig werden auch Projekte initiiert. Häufig heißt es, dass das Lernniveau in einer Außenklasse etwas höher sei als an der Sonderschule und der Ablauf insgesamt verschulter. Ich bin gespannt, wie es in Wirklichkeit aussieht!

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Wochenende in Bildern vom 5. bis 7. Januar

Liebe Leser,

mit diesem Wochenende gehen nun auch die zweiwöchigen Weihnachtsferien zuende (mein Bericht von unserem getrennt-gemeinsamen Weihnachten findest Du hier) und so langsam sind wir alle im Alltag wieder angekommen. Trotzdem war unser Wochenende noch einmal so richtig ferienmäßig gemütlich.

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Anstatt Freitagslieblingen: Unser gemeinsam-getrenntes Weihnachten-Silvester 2017/18

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Hallo Ihr Lieben,

zum Wochenende habe ich anstatt der üblichen Freitagslieblinge dieses Mal einen etwas anderen Rückblick für Euch: Einige hatten mich schon gefragt, wie wir dieses Jahr die Feiertage begehen würden, denn für getrennte Eltern ist das ja meist noch einmal etwas komplizierter als ohnehin schon (insbesondere wenn, wie bei uns, die Großeltern in verschiedenen Ländern wohnen und einige hundert Kilometer dazwischen liegen). Weiterlesen