9 Monate getrennt-erziehend – wie geht es uns heute?

Liebe Leser*innen,

mein Artikel „Warum ich nicht alleinerziehend“ bin (und das darin enthaltene Plädoyer für den Begriff „getrennt-erziehend“) hat Euch sehr interessiert und ist auch diesen Monat in der Scoyo-Blogview zu lesen. Für mich war das ein guter Anlass, einmal Bilanz zu ziehen: Wie geht es uns heute mit dem neuen Familienmodell? Wie sieht unser Alltag aus, wo knirscht es vielleicht noch? Und wie gehen die Löwenkinder (und natürlich wir Löweneltern) inzwischen mit der Situation um? Weiterlesen

Wochenende in Bildern 3. und 4. März

Mit etwas Verspätung zeige ich Euch doch noch ein paar Einblicke in unser sehr ruhiges Wochenende. Die vergangene Woche war für mich ziemlich intensiv und anstrengend, und auch das Löwenmädchen ist angeschlagen – daher haben wir es am Wochenende sehr ruhig angehen lassen. Weiterlesen

Halbes Wochenende in Bildern vom 9.-11. Februar 2018

Guten Abend Ihr Lieben,

diesen Sonntag bin ich früh dran mit meinem Wochenende in Bildern – ich versuche nämlich seit einer Woche, mein Laptop nach dem Abendessen nicht mehr zu benutzen, höchstens um einen Film oder eine Serie anzuschauen. So habe ich endlich wieder mehr Zeit zum (Bücher) lesen und gehe auch nicht ständig viel zu spät ins Bett (so die Theorie – wie das Ganze in der Praxis abläuft, wird sich zeigen).

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Warum ich nicht „allein“erziehend bin

Ihr Lieben

sehr häufig, wenn ich jemandem erzähle, dass ich jetzt „allein“erziehend bin,  fühle ich mich dabei ganz komisch. Nicht etwa, weil ich ein Problem damit habe, mit den Kindern alleine zu leben – im Gegenteil, das fühlt sich zur Zeit genau richtig an. Auch nicht, weil die Kinder vielleicht mehr Zeit bei ihrem Vater wären – nein, sie sind schon 4 bis 5 Tage und Nächte in der Woche bei mir (und wenn sie oder ihr Vater krank sind, noch öfter). Weiterlesen

Wochenende in Bildern vom 27./28. Januar 2018

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Schon wieder ist ein Wochenende vorbei und ich bin zum ersten Mal seit 3 Wochen abends alleine zuhause und habe Zeit, Euch unser Wochenende in Bildern zu zeigen – die Kinder sind nämlich endlich beide wieder gesund und übernachten heute beim Löwenpapa! Weiterlesen

Blogparade „Tu Dir etwas Gutes“

Ihr Lieben,

während hier immer noch Krankenstand ist, bin ich beim abendlichen Surfen auf die Blogparade „Tu Dir etwas Gutes“ von Simplylovelychaos gestoßen.

Gerade jetzt, wo die Kinder beide krank sind, der Schlafmangel genauso groß ist wie die Wäscheberge im Keller und die Staubmäuse (Ratten!) im ganzen Haus, merke ich, wie wichtig meine „Survivalstrategien“ sind, die ich in den vergangenen Monaten entwickelt habe – gerade auch als Alleinerziehende. Meine 5 wichtigsten Strategien möchte ich daher gerne mit Euch teilen – vielleicht kann der eine oder andere ja etwas daraus mitnehmen.

  1. manchmal alles stehen und liegen lassen – Jetzt, wo die Kinder krank sind, ruhe ich mich mittags eine Stunde aus, während sie fernsehen dürfen. Ich räume nichts auf und mache keine Wäsche. Im normalen Alltag habe ich den Fernsehkonsum der Kinder zwar drastisch reduziert, habe mir dafür aber eine andere Auszeit geschaffen: An einem festen Tag in der Woche holt der Löwenpapa die beiden aus dem Kindergarten ab, verbringt mit ihnen den Nachmittag und sie übernachten bei ihm. Wenn ich an diesem Tag von der Arbeit bekomme, beginnt mein sogenannter „Messietag„: Meistens lasse ich alles stehen bis zum nächsten Tag, ich esse etwas, das schnell geht, gönne mir eine ausgiebige Mittagspause und lese lange.
  2. ausgehen – seit ich mit den Kindern alleine lebe, habe ich wieder ein Theaterabo und bin darüber sehr froh. Es tut mir sehr gut, auszugehen, Theaterluft zu schnuppern und „intellektuelle Nahrung“ zu bekommen
  3. rausgehen – sobald ich Zeit habe, drehe ich eine Runde mit dem Hund (auch wenn der davon nicht so begeistert ist) – frische Luft schnappen, den Kopf freikriegen und
  4. mit lieben Menschen sprechen – ich telefoniere meistens beim Spazierengehen mit meiner Schwester oder Freundinnen
  5. Ordnung haben – ich fühle mich wohl, wenn der Esstisch, die Küche und mein Schlafzimmer aufgeräumt sind und frische Blumen auf dem Tisch stehen. Dann kriege ich meinen Alltag besser organisiert. Ausnahme ist natürlich der Messietag (siehe oben)

In solchen Ausnahmesituationen wie zur Zeit hilft es mir auch immer, mir noch einmal vor Augen zu führen, was jetzt gerade meine Prioritäten sind (mich um die Kinder zu kümmern) und dass es keine oder kaum andere Punkte auf der To-Do-Liste geben kann. Sonst mache ich mir viel zu viel Druck und gerate leicht ins Schleudern.

Weitere Tipps findet Ihr hier – wie tut Ihr Euch denn etwas Gutes?

Viele Grüße,

 

Eure Kleinstadtlöwenmama