6 Freitagslieblinge am 22.9.2018

Guten Morgen Ihr Lieben,

auch diese Woche schaffe ich es erst am Samstag, Euch meine 6 Lieblingsmomente der Woche zu präsentieren:

Lieblingsmomente mit den Kindern gab es einige diese Woche. Natürlich habe ich mich besonders über die Rückmeldung im Hausaufgabenheft nach dem ersten Schultag gefreut (ähnliche Rückmeldungen gab es den Rest der Woche dann mündlich), aber auch über den Eintrag, den ich im Auftrag des Löwenmädchens in ein Freundebuch schreiben durfte. Richtig begeistert hat mich aber zu sehen, wie mutig der Löwenjunge jeden Tag in eine ihm fast völlig fremde Schule geht, wie er dort im Betreuungsraum spielt und mich beim Abholen begeistert begrüßt. Ich weiß ja, wie schüchtern er ist und bin unsagbar stolz, wie er jeden Morgen über seinen Schatten springt. Und auch mein Löwenmädchen hat sich daran gewöhnt, nun die nächsten Monate etwas länger im Kindergarten zu bleiben und hat sich in die Nachmittagsgruppe gut eingefügt.

Von meinem Lieblingsmoment für mich habe ich kein Foto gemacht, aber am Mittwoch abend bin ich endlich wieder ein ausgegangen und auf dem Weg zu meinem Treffen hat die Abendsonne für ein wunderbares Licht gesorgt, die Luft war warm und roch nach Großstadt – und es war einfach ein wunderbarer Moment.

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Quelle: Pixabay

Mein Lieblingsessen war dafür diese Woche einfach wieder einmal Kaffee – die Fahrerei zur Schule ist doch ganz schön anstrengend und mein Septemberprojekt ist noch dazu zeitintensiv (aber schön) – wie gut, dass es Koffein und vor allem Coffee to go-Becher gibt!

Meine Lieblingsinspiration habe diese Woche wieder einmal bei der wunderbaren Mama Poule gefunden, die darüber schreibt, warum ihre Kinder ihr nicht auf der Nase herumtanzen – absolute Leseempfehlung!

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Und als Buch der Woche empfehle ich Euch den Essay Trennt Euch* von Thomas Meyer, den der Diogenes Verlag mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Der Autor erklärt sehr einleuchtend, warum es nichts bringt, zusammenzubleiben, wenn man ohnehin den Partner nicht so akzeptiert, wie er ist, und ständig mit ihm, mit sich selbst und der Situation unzufrieden ist. Er erklärt, warum viele Paare eigentlich wider besseres Wissen zusammenbleiben und wie wir uns selbst immer wieder einreden, dass irgendwie alles besser würde. Das finde ich zwar sehr überzeugend – denke aber doch, dass gerade in Konstellationen mit Kindern auch die Arbeit am eigenen Selbst sowie am Konflikt- und Kommunikationsverhalten in der Beziehung vor der Trennung kommen sollte – alles andere finde ich 1. unfair den Kindern gegenüber und 2. fahrlässig sich selbst gegenüber, da man riskiert, sich immer wieder in den gleichen alten, ungesunden Beziehungsmustern wiederzufinden. Vielleicht habt Ihr ja auch reingelesen und wollt mir Eure Meinung dazu sagen?

Als letztes kommen noch meine Lieblingsmenschen der Woche: Diese Woche sind es zwei Viertklässler aus der Schule des Löwenjungen. Am Dienstag haben sie uns beim Abholen überholt, dem Löwenjungen fröhlich „Tschüs“ zugerufen und ihm gewunken. Dann haben sie mir erklärt: „Wir sind die Paten vom Löwenjungen. Eben haben wir zusammen Papierflieger gebastelt, das kann er voll gut!“, sind zu ihrer Mutter gerannt, die auf dem Parkplatz wartete und haben ihr voller Stolz ihr Patenkind aus der ersten Klasse vorgestellt.

Wie war Eure Woche? Bei Anna findet Ihr wie jedes Wochenende noch viele andere Freitagslieblinge – ich blättere immer wieder gerne in dieser positiven Art des Wochenrückblicks!

Liebe Grüße

Eure Kleinstadtlöwenmama

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2 Gedanken zu „6 Freitagslieblinge am 22.9.2018

  1. Deine Lieblingsmenschen zum Schluss rühren mich wirklich sehr. Manche Kinder sind so unglaublich empathisch und umsichtig mit anderen Kindern. Einfach toll! Auch das Patenprogramm scheint ne schöne Sache zu sein. Gibt es das häufiger an Grundschulen?

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    • Liebe Anne,
      ja, ich war auch sehr gerührt! An unserer Grundschule gibt es dieses Patenprogramm generell für alle neuen Erstklässler, damit sie jemanden haben, der sie in der ersten Zeit etwas unterstützt – ich kenne auch noch einige andere Grundschulen, an denen das üblich ist!
      Liebe Grüße

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