55 Fragen an Elternblogger

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Quelle: Pixabay

Hallo Ihr Lieben,

schon vor einiger Zeit hatte Regine von Raise and Shine  55 Fragen an Elternblogger zusammengestellt – leider hatte ich es vor meiner Sommerpause nicht mehr geschafft, alle Fragen zu beantworten, so dass dieser Artikel erst jetzt, im September, online geht.Ich persönlich fand es sehr spannend, die Antworten der anderen Blogger zu lesen – vielleicht geht es Euch ja auch so.

  1. Sind Elternblogs politisch? Die Elternblogs, die ich lese, sind zum allergrößten Teil politisch bzw. haben eine sehr klare Definition, in welcher Geselllschaft sie und ihre Kinder leben möchten.
  2. Wenn ja, welcher deiner letzten Posts hatte politische Relevanz? Zum Beispiel dieser hier oder dieser zum Thema Inklusion.
  3. Muss jeder Elternblog politisch sein? Nö. Aber ich muss ja auch nicht jeden lesen 🙂
  4. Wie wichtig ist es dir persönlich, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen? Immer wichtiger
  5. Hast du jemals eine Kooperation im Nachhinein bereut? Wer hier aufmerksam mitliest, weiß: Es hab noch nie eine Kooperation auf diesem Blog.
  6. Welches Unternehmen wäre dein Traumpartner für eine Kooperation? Aktion Mensch
  7. Liest du selbst gerne Werbung auf Blogs? Wenn sie gut gemacht ist und das Produkt mich interessiert, dann ja. Was ich nicht mag, ist, wenn ein Produkt auf allen großen Blogs parallel beworben wird.
  8. Was macht deinen Blog besonders? Die Mischung aus bedürfnisorientiertem, getrennt-erziehendem Familienleben, die Kombination aus einem gefühlsstarken und einem behinderten Kind und dazu noch mein Interesse für Inklusion!
  9. Was kannst du besonders gut? Lesen. Zuhören. Strukturieren. Schreiben. Organisieren.
  10. Wem würdest du gerne entfolgen, traust dich aber nicht? Ich habe nur wenig Zeit und lese konsequent nur die Blogs, die mich wirklich interessieren. Viele der großen Blogs lese ich gar nicht, dafür einige sehr kleine, deren Content mich aber interessiert.
  11. Würdest du im Nachhinein sagen, dass du deinen Blog naiv angegangen bist? Ohja!
  12. Rezepte, Mode und Schminktipps – darf man als emanzipierte Frau über diese Themen bloggen? Klar
  13. Und überhaupt: Vermitteln wir ein einseitiges Frauenbild, wenn wir als Mütter rund ums Muttersein bloggen? Nein, warum sollten wir? Wenn man sich die verschiedenen Elternblogs mal anschaut, sieht man, dass dort sehr viele Familien- und Lebensmodelle abgebildet sind. Viele Frauen sind zwar Mütter, haben den Schwerpunkt ihres Blogs aber auf andere Lebensaspekte gelegt. Ich finde das Frauenbild also alles andere als einseitig. Anders gefragt: Vermitteln die Väter ein einseitiges Väterbild, wenn sie rund ums Vatersein bloggen? Das würde niemand bejahen, oder?
  14. Denkst du manchmal abschätzig über Kollegen und Kolleginnen? Bei purem Clickbaiting oder arg vielen Rechtschreibfehlern kommt das schon mal vor, ja.
  15. Was denkt dein Partner über deinen Blog? Welcher Partner?
  16. Wer unterstützt dich beim Bloggen? Mein Wecker. Die Zeit, bevor die Kinder aufwachen, ist meine Schreibzeit.
  17. Welche Unterstützung würdest du dir wünschen? Einen ehrlichen und schnellen Korrektur- und Feedbackleser…. das wäre toll!
  18. Welche Themen kommen in Elternblogs zu kurz? In meiner Blogroll sind relativ wenige interkulturelle bzw. interreligiöse Blogs. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich noch nicht aktiv danach gesucht habe.
  19. Warum greifst du diese Themen nicht auf? (Oder tust du das?) Ich denke, ich habe inzwischen genug Themen auf diesem Blog – und habe schon das Gefühl, dass ich bei diesen Themen zu wenig schreibe. Außerdem lebe ich zwar ein interkulturelles Familienmodell, aber keine Partnerschaft – und interreligiös erst recht nicht – sooo viel habe ich dazu also nicht zu sagen.
  20. Hast du schon einmal jemanden getroffen, den du im Netz toll fandest und persönlich unsympathisch? Nicht wirklich.
  21. Oder umgekehrt? Auch noch nicht.
  22. Bist du manchmal neidisch auf den Erfolg anderer Blogger? Neidisch nicht – ich weiß und sehe ja, wie viel Arbeit dahinter steckt. Meine Themen sind keine Massenthemen und meine Heransgehensweise keine professionelle – mein Ziel liegt nicht auf dem großen Erfolg.
  23. Sind Blogaufrufe ein Indikator für Qualität und Kreativität von Blogs? Ein Indikator unter mehreren, würde ich sagen.
  24. Wirst du manchmal für deinen Blog belächelt? Ich glaube schon.
  25. Wenn ja: Offen oder hinter deinem Rücken? Beides.
  26. Jetzt mal ganz ehrlich: Bist du immer authentisch? Natürlich nicht! 😉
  27. Geht das überhaupt? Nein
  28. Und wollen deine Leser das? Ich denke nicht.
  29. Was muss passieren, damit du aufhörst zu bloggen? Keine Ahnung
  30. Gibt es Posts, die du im Nachhinein bereust? Bisher noch nicht
  31. Was fehlt der Eltern-Blogger-Szene? Ehrlich gesagt, kenne ich die Eltern-Blogger-Szene noch nicht gut genug, um sagen zu können, was wirklich fehlt. Etwas mehr Zusammenhalt vielleicht?
  32. Networking ist alles – bist du dabei aktiv genug? Nein, aus Zeitmangel leider nicht.
  33. Vernetzt du dich gerne mit anderen Bloggern oder tust du es, weil es einfach dazu gehört? Ich vernetze mich sehr gerne, weil ich dabei auch immer wieder auf neue spannende Themen und Sichtweisen stoße.
  34. Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog? Einen Einblick geben in unseren nicht ganz durchschnittlichen Alltag – und für eine inklusive Gesellschaft „werben“
  35. Wird es deinen Blog in drei Jahren noch geben? Bestimmt.
  36. Und in zehn Jahren? Ich hoffe es.
  37. Was kommt nach dem Blog? ???
  38. Glaubst du, dass Blogs langfristig eine Zukunft haben? Ja, ich denke schon.
  39. Würdest du gerne aus einer Social Media Plattform (Instagram, Facebook und Co.) aussteigen? Da ich bisher nur bei Facebook wirklich aktiv bin: Nein.
  40. Was hält dich davon ab?
  41. Realität oder Inszenierung – Was möchtest du auf Instagram sehen? Beides.
  42. Wie lange noch, bis der nächste „heiße Scheiß“ Insta und Pinterest ablösen wird? Maximal 2 Jahre
  43. Würdest du dich über eine neue Social Media Plattform freuen? Nein, ich habe ja jetzt schon keinen Überblick mehr….
  44. Oder hättest du Angst davor? Angst nicht – aber es wäre noch ein Kanal mehr, den man theoretisch „bedienen“ müsste
  45. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen? Eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass und wie man auch mit Kindern mit Behinderung bedürfnisorientiert leben kann. Meine Schwerpunkte sind dann aber doch ganz andere geworden.
  46. Bist du stolz auf das, was du tust? Ich bin nicht direkt stolz auf den Blog (dann eher darauf, dass ich meist wirklich um 5 Uhr aufstehe 😉 ), aber ich bin zufrieden!
  47. Machst du dir manchmal Sorgen um deine Daten und um die deiner Familie? Ja.
  48. Welcher Kollege / welche Kollegin fasziniert dich (als Blogger und als Mensch)? Katharina Weides von Sonea Sonnenschein, weil das damals einer der ersten Blogs zum Thema Down-Snydrom war, den ich gelesen und der mir sehr viel Mut gemacht hat. Die beiden Kirsten von Zwischen Inklusion und Nixklusion, weil sie eine klare Vision haben, für die sie sich einsetzen. Die beiden Macherinnen von Das gewünschteste Wunschkind …. und Susanne Mierau von Geborgen wachsen, weil diese beiden Blogs bei mir vor 3 Jahren ein Umdenken bewirkt haben.
  49. In welchem Bereich würdest du dich gerne weiterbilden? Inklusion – und Technik bzw. Informatik….
  50. Was würdest du gerne an deinem Blog verändern? Ich würde ihn gerne professioneller gestalten und eigentlich würde ich auch gerne das Theme (Nachtrag für die Nichtblogger: Theme ist quasi das Layout oder der Baukasten, mit dem ich den Blog aufgebaut habe) wechseln.
  51. Hast du Texte im Entwurfsordner, für deren Veröffentlichung dir der Mut fehlt? Es gibt immer mal wieder Texte, die mir dann doch zu privat sind.
  52. Liest du Blogs aus persönlichem Interesse oder aus strategischen Gründen? Beides. Aber meistens doch aus persönlichem Interesse.
  53. Welchen Elternblog hast du selbst als erstes gelesen? Siehe oben: Sonea Sonnenschein
  54. Liest du diesen Blog auch heute noch? Ja.
  55. Oder gibt es ihn vielleicht gar nicht mehr? Doch, aber die meisten anderen Blogs, die ich vor über 6 Jahren zum Thema Down-Syndrom gelesen habe, gibt es nicht mehr.

So, das war also mein – extrem verspäteter – Beitrag zu den diesjährigen Bloggerfragen.

2 Gedanken zu „55 Fragen an Elternblogger

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