Der kleine Festhalter – wie meine Kinder sich Übergänge erleichtern und warum mein Auto voller Spielzeug ist

Liebe Leser*innen,

an anderer Stelle hatte ich schon einmal von der Wutjacke geschrieben, die eine zeitlang dem Löwenmädchen geholfen hatte, seine starken Gefühle zu regulieren. Einige von Euch haben den Wunsch geäußert, noch mehr über sie und ihre Strategien im Alltag zu erfahren. Einen weiteren Trick, den inzwischen sogar beide Kinder sehr häufig anwenden, möchte ich Euch deshalb heute erklären.

Beide Kinder mögen oft Übergänge nicht so gerne. Beim Löwenjungen ist es häufig der Übergang von einer Aktivität bzw. einem Ort zur/zum nächsten. Manchmal brauche ich richtig lange, um ihn von einem Ausflug zum Spielplatz zu überzeugen, obwohl er diesen über alles liebt. Aber auch wenn er morgens dem Tagesprogramm fröhlich zugestimmt hat, hat er oft Schwierigkeiten, sich von seiner aktuellen Tätigkeit zu lösen. Da hilft dann nur, gemeinsam zu besprechen, wie viele Bausteine er beispielsweise er noch verbauen darf und dann gemeinsam aufzuräumen (er lässt nur im äußersten Notfall seine Sachen liegen, der ordentliche Löwenjunge!). Beim Löwenmädchen besteht die Schwierigkeit oft darin, sich von mir zu lösen – sei es, um in den Kindergarten zu gehen oder um ihren Löwenpapa zu treffen. Ich nehme an, dass es auch andersrum für sie schwierig ist – also vom Löwenpapa zu mir oder in den Kindergarten.

Witzigerweise benutzen nun beide Kinder die gleiche Strategie, um sich selbst diese Übergänge zu erleichtern: Beide wählen sehr häufig einen kleinen Gegenstand aus, den sie dann erstmal mitnehmen. Beim Löwenmädchen ist das meist ein kleines Kuscheltier oder ein Spielzeug, an dem sie sehr hängt. Inzwischen schaffen wir es meistens, dass sie ihren „Festhalter“ vor dem Kindergarten im Auto lässt, manchmal muss sie ihn aber auch noch mit hineinnehmen und gibt ihn mir erst beim Abschied mit.

Der Löwenjunge hingegen nimmt meistens genau das mit, womit er gerade spielt. So wandern zum Beispiel immer wieder Legomännchen von der Wohnung zum Haus (und werden von mir dann wieder zurückgebracht). Er wiederum lässt in den allermeisten Fällen seine Sachen von vorneherein im Auto liegen, egal, ob ich ihn nun in den Kindergarten oder zu seinem Vater bringe. Daher kann man anhand des Fußraums hinten im Auto immer sehr gut sehen, womit meine Kinder, insbesondere der Löwenjunge, zur Zeit gerne spielen!

Wie erleben Eure Kinder Übergänge? Haben sie auch Strategien, um sich so den Alltag zu erleichtern?

Liebe Grüße,

Eure Kleinstadtlöwenmama, die nun das Auto aufräumen geht

2 Gedanken zu „Der kleine Festhalter – wie meine Kinder sich Übergänge erleichtern und warum mein Auto voller Spielzeug ist

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