Aus meinem Bücherregal: „Mama-Bücher“

20180314_201633Hallo zusammen,

wer mir schon einmal beim Umzug geholfen hat, weiß ganz genau, dass ich Bücher sehr liebe – und wie viele davon in meinen Regalen stehen. Ich glaube, ein großer Teil meines Freundeskreises hat sich mehr über unser Eigenheim gefreut als ich – weil einfach klar war, dass nun in nächster Zeit KEIN Umzug meiner unzähligen Bücherkisten mehr ansteht.

Seit einigen Jahren lese ich allerdings anstelle der „anspruchsvollen“ Literatur immer auch mal wieder „Mama-Bücher“, die man meist irgendwo zwischen Ratgeber und Erfahrungsberichten einordnen kann – und die sich eigentlich alle auch ganz leicht weglesen lassen – auch wenn man wegen nichtschlafender oder kranker Kinder eigentlich gar keine Hirnkapazität mehr zum Lesen frei hat. Die drei letzten Mamabücher habe ich netterweise von den Verlagen als Rezensionsexemplar bekommen und stelle sie Euch heute vor.

Während die Löwenkinder mit Grippe, Mittelohr- und Lungenentzündung flach lagen, habe ich mich zwischendrin mit der Lektüre von „Prost, Baby„* von Katie Kirby über Wasser gehalten. Insbesondere den ersten Teil des Buches fand ich wirklich sehr, sehr witzig, gerade wenn es um die Themen Schwangerschaft und Geburt ging. Im späteren Verlauf hat mir zwar einerseits sehr gut gefallen, wie undogmatisch und pragmatisch die Autorin mit den allermeisten Sachen umgeht – schön ist natürlich auch der Übergang von angespannter, perfektionister „Neumutter“ zur lockeren Mutter zweier Kinder. Gleichzeitig fand ich den zweiten Teil nicht mehr so witzig. Das lag zu einem großen Teil wohl daran, dass ich vieles davon schon in ähnlicher Form in verschiedensten Elternblogs oder -magazinen gelesen hatte, ein andere Grund war aber auch, dass ich mich teilweise in den „Erziehungsmethoden“ so gar nicht wiedererkannt habe – und dementsprechend auch nicht drüber lachen konnte.

20180314_201708

Das schmale Büchlein „Mut zurLücke„* wollte ich eigentlich gar nicht wirklich lesen, weil ich Angst hatte, dass ich nun zum 1000. Mal höre, dass man als Eltern doch auch mal locker sein sollte, nicht immer frisch kochen muss, kurz gesagt, nicht zu jeder Minute die Supermutter sein kann und muss. Und – ja, das steht tatsächlich alles in diesem Buch. Aber es steht da auf so lockere und unterhaltsame Weise, dass es mich NICHT genervt hat und ich mir tatsächlich – obwohl ich ja die meiste Zeit finde, dass ich sowieso schon recht locker bin und es hier tatsächlich viiieele Lücken gibt – noch einige Ideen mitnehmen konnte. Das Buch ist in 17 Themen unterteilt (u.a. Haushalt, Partnerschaft, Urlaub, Essen, Vereinbarung, Kindergeburtstag – also wirklich die klassischen „Übermutter-„Topics) und jedes Thema wird anders präsentiert – mal ein Interview, ein Erfahrungsbericht, mal Ideen und Tipps.

20180314_145735

Mein letztes Buch aus dieser Kategorie war „Muttergefühle. Zwei„* von Rike Drust. Ich weiß nicht, warum, aber ihr erstes Buch (Muttergefühle. Gesamtausgabe*) ist völlig an mir vorübergegangen – dabei ist es kurz vor der Geburt des Löwenjungen erschienen und wäre eigentlich die perfekte Lektüre für mich gewesen. Nun habe ich aber das zweite Buch gelesen, in  dem sie von ihren Erfahrungen als zweifache Mutter berichtet. Auch hier habe ich mitgelacht und oft auch vor Rührung fast geweint – aber gleichzeitig gab es so viele Kapitel und Absätze, die mir in vielen Punkten aus der Seele gesprochen haben (zum Beispiel zur Rosa-Hellblau-Falle, zu den Themen Vereinbarkeit, Job und Partnerschaft), dass das Buch eigentlich viel mehr ist als „nur“ ein Erfahrungsbericht – es ist eher eine Mischung aus Liebeserklärung an die Familie, politischem Statement und einer Bestandsaufnahme, wie es ist und was es bedeutet, heute zwei Kinder zu begleiten. Und weil Rike Drust auch noch richtig gut schreibt, habe ich das Buch viel zu schnell gelesen und dabei ganz oft zustimmend genickt. Der erste Teil steht jetzt ganz oben auf meiner Wunschliste. Mein Lieblingszitat aus dem Buch kommt übrigens aus dem Kapitel zum Thema Mobbing: „Und ich werde meinen Kindern weiterhin Toleranz, Miteinander und gute Laune vorleben. Beziehungsweise sie mir von ihnen abgucken.“

Habt Ihr eines der Bücher schon selbst gelesen? Was sind Eure Lieblingsbücher zur Zeit?

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

*Affiliate Link: Wenn Ihr über diesen Link kauft, bekommen wir eine kleine Umsatzbeteiligung. Euch entsteht dadurch kein Nachteil. Und natürlich könnt Ihr die Bücher auch beim Buchhändler Eures Vertrauens erwerben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s