Kleine Forscher – und seltene Krankheiten

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Hallo zusammen,

die liebe Anne von X Mal Anders Sein hat anlässlich des Rare Disease Day zur Blogparade aufgerufen rund um das Thema Forscher. Nun ist zwar das Downsyndrom keine Krankheit, und schon gar keine seltene (eigentlich ist es sogar die am häufigsten vorkommende Chromosomenveränderung), aber ein Kind mit Downsyndrom zu haben, hat natürlich trotzdem mein Bewusstsein für Krankheiten geschärft. Außerdem hat der Löwenjunge ja leider eine sehr seltene „Begleiterscheinung“ des Downsyndroms – eine atlantoaxiale Instabilität – so dass ich inzwischen auch weiß, wie es sich anfühlt, wenn man vergeblich nach Informationen, Erfahrungsberichten und kompetenten Fachärzten sucht.

Umso wichtiger also, dass unsere Kinder sich für die Forschung interessieren, damit auch seltene Krankheiten künftig immer besser erforscht und behandelt werden können!

Wann wird hier also geforscht? Ehrlich gesagt – viel öfter, als man vielleicht annehmen würde. Die Löwenkinder forschen und entdecken eigentlich die ganze Zeit irgendwas. Wer schon einmal 200m in der Natur mit zwei Kleinkindern zurückgelegt hat, der kann davon ein Lied singen. Und wer schon einmal mit dem Spruch „Gleich ist im ganzen Haus Wasser!“ gerufen wurde, der weiß, dass auch Wasserspiele definitiv zur Forschung dazugehören!

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Auch Nahrung wird natürlich erforscht – wir sind zum Glück aus diesem Stadium, das Sonja beschreibt, weitestgehend hinaus, und haben die Forschung statt dessen vor allem auf die Entstehung und Zubereitung des Essens verlegt. Die Löwenkinder helfen sehr gerne mit beim Kochen und Backen und interessieren sich für alles. Warum muss der Salat gewaschen werden? Was passiert mit dem Couscous, wenn wir heißes Wasser draufschütten? Wie wird Eiweiß zu Eischnee? Wieso wird der Kuchen im Ofen fest und verändert die Farbe? Auch die verschiedensten Konsistenzen müssen immer wieder begutachtet werden, und zwar mit den Fingern genau wie mit der Zunge.

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Und wenn die Löwenkinder in der Küche genug geforscht haben, schnappen sie sich eine Taschenlampe, lassen die Rolläden herunter und machen Schattenspiele – auch das ist Entdecken und Forschen!

Vor kurzem haben wir endlich mal wieder Knete selbst gemacht – wie eifrig die Kinder mitgemacht haben, seht Ihr auf den Fotos. Als der Löwenpapa auch mit ihnen Knete machen wollte, hat er die Mengenangaben verwechselt und herausgekommen ist eine Art Slime – wieder was entdeckt und gelernt!

Was erforschen Eure Kinder denn gerade?

Viele Grüße,

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

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5 Gedanken zu „Kleine Forscher – und seltene Krankheiten

    • Man nehme ein normales Rezept zum Kneteherstellen, frage noch einmal bei der Exfrau nach, was genau mit Tasse und EL gemeint ist (der Löwenpapa ist ja kein deutscher Muttersprachler) und verwechsle das Ganze dann dennoch. 😀 Unvergessen ist bei mir auch der einzige Geburtstagskuchen, den er mir gebacken hat: Anstatt 4 TL Backpulver hat er 4 Päckchen genommen….

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