Inklusionsgedanken

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Ihr Lieben,

allmählich geht es den Löwenkindern wieder besser. Das Antibiotikum beim Löwenjungen hat gut angeschlagen und er konnte heute das erste Mal wieder in den Kindergarten gehen – ich habe ihn etwas später gebracht und früher abgeholt, damit er sich langsam wieder daran gewöhnen kann.

Das Löwenmädchen ist noch zuhause – sie hustet recht viel, hat immer noch Temperatur und braucht viel Ruhe – was bei ihr sehr selten vorkommt.

Als ich gestern die Nachmittagsaktivitäten der Löwenkinder abgesagt habe, bekam ich von der Ballettlehrerin diese wundervolle Rückmeldung, die ich unbedingt mit Euch teilen wollte:

„Ach, wissen Sie, der Löwenjunge fehlt mir richtig! Er ist immer motiviert und kann sich für jede Aufgabe begeistern. Jedes Mal, wenn ich die Musik anmache, freut er sich so unglaublich darüber, dass er die ganze Gruppe richtig mitreißt und motiviert. Ich bräuchte viel mehr Schüler wie ihn! Wenn er nicht da ist, fehlt in unserer Gruppe etwas!“

Der Löwenjunge ist übrigens nicht nur der einzige Junge in der Ballettgruppe, sondern auch das einzige Kind mit Behinderung. Dass dies überhaupt kein Problem darstellt, sondern er eine Bereicherung für die ganze Gruppe ist, wird ja aus der Aussage der Ballettlehrerin mehr als deutlich!

Wie schön wäre es, wenn auch die schulische Inklusion so wunderbar funktionieren würde! Dafür setzt sich zum Beispiel die Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“ ein, deren Mitglied ich auch bin.

Die für mich hilfreichste Lektüre im letzten Jahr als Vorbereitung auf unseren Weg zur inklusiven Beschulung war übrigens der Elternratgeber, der von der LAG herausgegeben wurde. Darin fand ich wirklich alle wichtigen Informationen zum allgemeinen Ablauf und zu meinen Rechten als Etern.

Gerade wurde dieser Ratgeber aktualisiert und neu aufgelegt. Um ihn in möglichst hoher Zahl drucken und verbreiten zu können, hat die LAG Gemeinsam leben, gemeinsam lernen folgenden Aufruf gestartet:

Liebe Freunde und Interessierte,
 
lange hat es gedauert, nun haben wir endlich unseren beliebten und so wichtigen Elternratgeber zum Schulgesetz „Inklusion macht Schule“ auf den neuesten Stand gebracht. Er ist dicker, aktueller und bunter geworden.
Wir möchten ihn jetzt drucken lassen und ihn möglichst vielen Eltern zur Verfügung stellen. Denn nur gut informiert, das wissen wir alle, kann man seine Rechte auch einfordern. Das ist gerade wichtiger denn je…
Leider sind die finanziellen Möglichkeiten des Vereins nicht so, dass wir größere Mengen des Ratgebers erst einmal einfach so drucken lassen können.  Deshalb können wir nur so viele Exemplare drucken, wie es uns jetzt gelingt, sie sicher vorzufinanzieren.
 
Dabei könnt ihr/können Sie uns auf verschiedenen Wegen unterstützen:
 
1. Ihr bestellt verbindlich eine Zahl X des Ratgebers bei uns (Stück: 5,– Euro plus ggf. Portokosten; Selbstabholung in Karlsruhe ist möglich). 
 
2. Ihr spendet für den Druck des Ratgebers. Einfach auf unser Konto Kreissparkasse Reutlingen
 
Kontonummer: 684 51
Bankleitzahl: 640 500 00
IBAN: DE72 6405 0000 0000 0684 51
BIC-/SWIFT-Code: SOLADES1REU
 
mit dem Vermerk „Elternratgeber Schulgesetz“. Dann können wir weitere Exemplare drucken und später dann verkaufen oder verteilen, z.B. bei Veranstaltungen oder an Eltern, die erst später auf den Ratgeber aufmerksam werden.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit auf diesem Weg unterstützen! 
 
Bitte bis Ende Januar 2018, dann wollen wir den Druckauftrag erteilen. Wenn die Ratgeber da sind, werden alle Besteller durch unser Büro informiert. Zeitnah erfolgt dann der Versand gegen Rechnung. Spender erhalten eine Spendenbescheinigung, bitte auf der Überweisung vermerken (bei Betterplace passiert das automatisch)
Ich finde diesen Ratgeber nach wie vor eine wichtige Informationsquelle für Eltern in Baden-Württemberg, die sich mit dem Gedanken an eine inklusive Beschulung tragen – oder die ihre Rechte genau kennen wollen. Hier findet Ihr auch weitere Informationen zum Verein, könnt einen Beratungstermin vereinbaren oder könnt nachlesen, ob es bei Euch vor Ort schon Ansprechpartner gibt.
Diese Information wollte ich Euch natürlich nicht vorenthalten – und hoffe, dass der Ratgeber uns hilft, bald viele positive Inklusionsberichte veröffentlichen zu können!
Apropos Inklusionsberichte: Gerne würde ich meine Reihe, die ich als Adventskalender gestartet hatte, wieder aufnehmen. Dieses Mal freue ich mich über Berichte jeder Art: Inklusion in der Schule, im Kindergarten, in der Arbeitswelt, der Freizeit (wie oben) – und ich freue mich ausdrücklich auch über Berichte von nichtgelungener Inklusion – denn nur, wenn man die Fehler kennt, kann man es besser machen! Bitte schickt mir doch einfach Euren Bericht per Mail, dann werde ich daraus eine wöchentliche Rubrik machen! Ich danke Euch für Eure Hilfe!
Und nun gehe ich weiter mit dem kranken Löwenmädchen kuscheln!
Viele Grüße,
Eure Kleinstadtlöwenmama

5 Gedanken zu „Inklusionsgedanken

  1. Oh, das freut mich, dass es den Löwenkindern langsam besser geht, die hatte es ja ordentlich erwischt.
    Zur Inklusion:
    Auf meinem Blog hatte ich das Kitadrama bei dem Kleinen recht ausführlich gescjhildertt, wenn du Interesse dran hast, fasse ich dir das zusammen, du darfst es auch so übernehmen.
    Die Große wurde neun Jahre – mal mehr mal weniger gut – inklusiv unterrichtet und ist dann kurz vor Ende der Schulpflicht in eine Fördereinrichtung gewechselt.
    Sowohl der Weg die Inklusivbeschulung, wie der Wechsel in die jetztige Schule waren in meinen Augen gute Entscheidungen.. Wenn du Interesse hast, schreibe ich dir auch das auf
    Weiter gute Genesung
    Natalie

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  2. Pingback: Inklusionsgedanken II | Kleinstadtlöwen

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