Rückblick und Neujahrswünsche

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Liebe Leser,

es ist soweit: Das aufregende Jahr 2017 hat sich verabschiedet und Platz gemacht für das neue Jahr, das für die Kleinstadtlöwen auch wieder reich an Ereignissen sein wird. Zeit für einen kurzen Rückblick – und natürlich einen Ausblick auf das, was kommen wird!

2017 war für mich ein Jahr voller Veränderungen, die äußerlich einschneidendste war natürlich die Trennung vom Kleinstadtlöwenpapa und die damit verbundenen Konsequenzen. Auch beruflich habe ich mich verändert und bin mit dieser Entwicklung sehr glücklich. Der Blog ist entstanden und hat in dem Thema Inklusion (m)ein Herzensthema und sozusagen auch seine „Daseinsberechtigung“ gefunden – obwohl ich hier ja eigentlich vor allem über bindungsorientiertes Aufwachsen schreiben wollte – ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass auch dieses Thema in den nächsten Monaten wieder mehr Raum bekommen wird.

Privat war das vergangene Jahr äußerst lehrreich für mich: Mein Ellbogen, der meinem Sturz über den Teppich nicht standgehalten hat, hat mir beigebracht zu entschleunigen und die Dinge so anzunehmen, wie sie sind – und auch, den Augenblick zu genießen anstatt unnötig lange To-Do-Listen zu erstellen und abzuarbeiten. 8 Wochen war ich deshalb krankgeschrieben – die ersten 4 Wochen habe ich mich jeden Morgen abgehetzt, damit der Löwenpapa die Kinder und mich pünktlich um 7 Uhr 30 zum Kindergarten fährt, damit ich die restliche Betreuungszeit der Kinder „sinnvoll“ nutze. 4 ganze Wochen habe ich gebraucht, um zu merken: Ich nutze die Zeit auch sinnvoll, wenn ich in Ruhe mit den Löwenkindern frühstücke und wir dann – da ich ja nicht Auto fahren kann – zu Fuß oder mit den Laufrädern zum Kindergarten gehen, dabei die Natur entdecken und einfach Zeit miteinander verbringen – ohne Termindruck. Ich hoffe, dass ich mir diese Erkenntnis noch lange bewahren kann und nicht in alte Verhaltensmuster zurückfalle.

Durch die Trennung ist noch einmal ein großer Druck von mir abgefallen – ich kann nun zweimal in der Woche die Verantwortung für die Kinder abgeben, habe bewusste Zeit für mich und für meine Interessen – für mich eine Kraftquelle, deren Wirkung mir gar nicht mehr bewusst war. Und, auch wichtig: Es ist kein Partner mehr da, dessen Ansprüchen ich ohnehin nicht genügen kann – auch diese Erkenntnis war für mich sehr befreiend.

Und 2018? Wird für uns als Familie noch einmal sehr aufregend. Der Löwenjunge wird im September eingeschult – und damit ich auch nicht vergesse, dass er bald ein Schulkind ist, hat er zwischen Weihnachten und Neujahr schnell die ersten beiden Milchzähne verloren. Das Löwenmädchen wird ein Vorschulkind und wird ab September ohne ihren großen Bruder den Kindergarten besuchen – vielleicht sogar als Ganztageskind. Der erste Sommerurlaub als getrennte Eltern wird gerade geplant, und die Kinder treten in die nächste Phase der Trennungsverarbeitung.

Mein Herzensthema Inklusion möchte ich gerne weiter verfolgen und vertiefen – es gibt hier noch so viel zu tun, so viel zu bewegen!

Der Kleinstadtlöwenkalender ist schon recht gefüllt mit schönen und spannenden Ereignissen, von Familienzeit über Kultur und Hochzeiten bis hin zu (Kurz-)Urlauben – ich freue mich drauf! Und daher: Sei willkommen, 2018! Ich bin gespannt, was Du uns alles bringen wirst!

Wie habt Ihr das alte Jahr verabschiedet? Und was erwartet Ihr von 2018?

Ich wünsche Euch nur das Beste – Glück, Gesundheit, liebe Menschen um Euch herum!

Viele Grüße,

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

2 Gedanken zu „Rückblick und Neujahrswünsche

  1. Liebe Bettina, ich wünsch Dir und Deinen kleinen Löwen alles Gute fürs neue Jahr, vor allem Gesundheit..den Rest bekommen wir hin 😉 Nach einem ziemlich emotionalen Weihnachtsfest bei meiner Familie in Bayern hab ich die Zeit bis Silvester zum „Loslassen“ genutzt..alle Räume und Schränke entmistet, manches noch gefunden was nicht hier her gehört, Agnes hatte viel Spaß dabei 😀 Dann hatte ich auch den Kopf frei um das letzte Jahr zu reflektieren und versucht, das positive in den Erfahrungen zu sehen. Ich bin auch gespannt was dieses Jahr bringt, genieße inzwischen auch die Zeit alleine und kann da Kraft tanken. Liebe Grüße, Astrid

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