Auf Schulsuche III: Die integrative Montessorischule

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Hallo Ihr Lieben,

meinem heutigen Artikel möchte ich ein Zitat voranstellen, das ich hier gefunden habe:

„Das einzige was wir wirklich tun müssen, ist, unsere Grundhaltung gegenüber dem Kind zu ändern und es zu lieben mit einer Liebe, die an seine Person glaubt und daran, dass es gut ist; mit einer Liebe die nicht seine Fehler, sondern seine Tugenden sieht, die es nicht unterdrückt, sondern es ermutigt und ihm Freiheit gibt. „ – Maria Montessori

Jetzt aber: Endlich schaffe ich es, Euch von der nächsten Etappe unserer Schulsuche für den Löwenjungen zu berichten. Die ersten beiden Teile findet Ihr hier und hier – und wenn Ihr die gelesen habt, wisst Ihr auch, dass der „normale“ Weg für mich bisher keine Option ist.

Nach meinen doch eher frustrierenden Besuchen in der Außenklasse und in der Förderschule habe ich begonnen, mich auch nach alternativen Schulformen umzusehen – und ich habe auch den Radius meiner Suche erheblich erweitert. Weiterlesen

Wochenende in Bildern vom 27./28. Januar 2018

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Schon wieder ist ein Wochenende vorbei und ich bin zum ersten Mal seit 3 Wochen abends alleine zuhause und habe Zeit, Euch unser Wochenende in Bildern zu zeigen – die Kinder sind nämlich endlich beide wieder gesund und übernachten heute beim Löwenpapa! Weiterlesen

Inklusionsgedanken

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Ihr Lieben,

allmählich geht es den Löwenkindern wieder besser. Das Antibiotikum beim Löwenjungen hat gut angeschlagen und er konnte heute das erste Mal wieder in den Kindergarten gehen – ich habe ihn etwas später gebracht und früher abgeholt, damit er sich langsam wieder daran gewöhnen kann.

Das Löwenmädchen ist noch zuhause – sie hustet recht viel, hat immer noch Temperatur und braucht viel Ruhe – was bei ihr sehr selten vorkommt.

Als ich gestern die Nachmittagsaktivitäten der Löwenkinder abgesagt habe, bekam ich von der Ballettlehrerin diese wundervolle Rückmeldung, die ich unbedingt mit Euch teilen wollte:

„Ach, wissen Sie, der Löwenjunge fehlt mir richtig! Er ist immer motiviert und kann sich für jede Aufgabe begeistern. Jedes Mal, wenn ich die Musik anmache, freut er sich so unglaublich darüber, dass er die ganze Gruppe richtig mitreißt und motiviert. Ich bräuchte viel mehr Schüler wie ihn! Wenn er nicht da ist, fehlt in unserer Gruppe etwas!“

Der Löwenjunge ist übrigens nicht nur der einzige Junge in der Ballettgruppe, sondern auch das einzige Kind mit Behinderung. Dass dies überhaupt kein Problem darstellt, sondern er eine Bereicherung für die ganze Gruppe ist, wird ja aus der Aussage der Ballettlehrerin mehr als deutlich!

Wie schön wäre es, wenn auch die schulische Inklusion so wunderbar funktionieren würde! Dafür setzt sich zum Beispiel die Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“ ein, deren Mitglied ich auch bin.

Die für mich hilfreichste Lektüre im letzten Jahr als Vorbereitung auf unseren Weg zur inklusiven Beschulung war übrigens der Elternratgeber, der von der LAG herausgegeben wurde. Darin fand ich wirklich alle wichtigen Informationen zum allgemeinen Ablauf und zu meinen Rechten als Etern.

Gerade wurde dieser Ratgeber aktualisiert und neu aufgelegt. Um ihn in möglichst hoher Zahl drucken und verbreiten zu können, hat die LAG Gemeinsam leben, gemeinsam lernen folgenden Aufruf gestartet:

Liebe Freunde und Interessierte,
 
lange hat es gedauert, nun haben wir endlich unseren beliebten und so wichtigen Elternratgeber zum Schulgesetz „Inklusion macht Schule“ auf den neuesten Stand gebracht. Er ist dicker, aktueller und bunter geworden.
Wir möchten ihn jetzt drucken lassen und ihn möglichst vielen Eltern zur Verfügung stellen. Denn nur gut informiert, das wissen wir alle, kann man seine Rechte auch einfordern. Das ist gerade wichtiger denn je…
Leider sind die finanziellen Möglichkeiten des Vereins nicht so, dass wir größere Mengen des Ratgebers erst einmal einfach so drucken lassen können.  Deshalb können wir nur so viele Exemplare drucken, wie es uns jetzt gelingt, sie sicher vorzufinanzieren.
 
Dabei könnt ihr/können Sie uns auf verschiedenen Wegen unterstützen:
 
1. Ihr bestellt verbindlich eine Zahl X des Ratgebers bei uns (Stück: 5,– Euro plus ggf. Portokosten; Selbstabholung in Karlsruhe ist möglich). 
 
2. Ihr spendet für den Druck des Ratgebers. Einfach auf unser Konto Kreissparkasse Reutlingen
 
Kontonummer: 684 51
Bankleitzahl: 640 500 00
IBAN: DE72 6405 0000 0000 0684 51
BIC-/SWIFT-Code: SOLADES1REU
 
mit dem Vermerk „Elternratgeber Schulgesetz“. Dann können wir weitere Exemplare drucken und später dann verkaufen oder verteilen, z.B. bei Veranstaltungen oder an Eltern, die erst später auf den Ratgeber aufmerksam werden.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Arbeit auf diesem Weg unterstützen! 
 
Bitte bis Ende Januar 2018, dann wollen wir den Druckauftrag erteilen. Wenn die Ratgeber da sind, werden alle Besteller durch unser Büro informiert. Zeitnah erfolgt dann der Versand gegen Rechnung. Spender erhalten eine Spendenbescheinigung, bitte auf der Überweisung vermerken (bei Betterplace passiert das automatisch)
Ich finde diesen Ratgeber nach wie vor eine wichtige Informationsquelle für Eltern in Baden-Württemberg, die sich mit dem Gedanken an eine inklusive Beschulung tragen – oder die ihre Rechte genau kennen wollen. Hier findet Ihr auch weitere Informationen zum Verein, könnt einen Beratungstermin vereinbaren oder könnt nachlesen, ob es bei Euch vor Ort schon Ansprechpartner gibt.
Diese Information wollte ich Euch natürlich nicht vorenthalten – und hoffe, dass der Ratgeber uns hilft, bald viele positive Inklusionsberichte veröffentlichen zu können!
Apropos Inklusionsberichte: Gerne würde ich meine Reihe, die ich als Adventskalender gestartet hatte, wieder aufnehmen. Dieses Mal freue ich mich über Berichte jeder Art: Inklusion in der Schule, im Kindergarten, in der Arbeitswelt, der Freizeit (wie oben) – und ich freue mich ausdrücklich auch über Berichte von nichtgelungener Inklusion – denn nur, wenn man die Fehler kennt, kann man es besser machen! Bitte schickt mir doch einfach Euren Bericht per Mail, dann werde ich daraus eine wöchentliche Rubrik machen! Ich danke Euch für Eure Hilfe!
Und nun gehe ich weiter mit dem kranken Löwenmädchen kuscheln!
Viele Grüße,
Eure Kleinstadtlöwenmama

Blogparade „Tu Dir etwas Gutes“

Ihr Lieben,

während hier immer noch Krankenstand ist, bin ich beim abendlichen Surfen auf die Blogparade „Tu Dir etwas Gutes“ von Simplylovelychaos gestoßen.

Gerade jetzt, wo die Kinder beide krank sind, der Schlafmangel genauso groß ist wie die Wäscheberge im Keller und die Staubmäuse (Ratten!) im ganzen Haus, merke ich, wie wichtig meine „Survivalstrategien“ sind, die ich in den vergangenen Monaten entwickelt habe – gerade auch als Alleinerziehende. Meine 5 wichtigsten Strategien möchte ich daher gerne mit Euch teilen – vielleicht kann der eine oder andere ja etwas daraus mitnehmen.

  1. manchmal alles stehen und liegen lassen – Jetzt, wo die Kinder krank sind, ruhe ich mich mittags eine Stunde aus, während sie fernsehen dürfen. Ich räume nichts auf und mache keine Wäsche. Im normalen Alltag habe ich den Fernsehkonsum der Kinder zwar drastisch reduziert, habe mir dafür aber eine andere Auszeit geschaffen: An einem festen Tag in der Woche holt der Löwenpapa die beiden aus dem Kindergarten ab, verbringt mit ihnen den Nachmittag und sie übernachten bei ihm. Wenn ich an diesem Tag von der Arbeit bekomme, beginnt mein sogenannter „Messietag„: Meistens lasse ich alles stehen bis zum nächsten Tag, ich esse etwas, das schnell geht, gönne mir eine ausgiebige Mittagspause und lese lange.
  2. ausgehen – seit ich mit den Kindern alleine lebe, habe ich wieder ein Theaterabo und bin darüber sehr froh. Es tut mir sehr gut, auszugehen, Theaterluft zu schnuppern und „intellektuelle Nahrung“ zu bekommen
  3. rausgehen – sobald ich Zeit habe, drehe ich eine Runde mit dem Hund (auch wenn der davon nicht so begeistert ist) – frische Luft schnappen, den Kopf freikriegen und
  4. mit lieben Menschen sprechen – ich telefoniere meistens beim Spazierengehen mit meiner Schwester oder Freundinnen
  5. Ordnung haben – ich fühle mich wohl, wenn der Esstisch, die Küche und mein Schlafzimmer aufgeräumt sind und frische Blumen auf dem Tisch stehen. Dann kriege ich meinen Alltag besser organisiert. Ausnahme ist natürlich der Messietag (siehe oben)

In solchen Ausnahmesituationen wie zur Zeit hilft es mir auch immer, mir noch einmal vor Augen zu führen, was jetzt gerade meine Prioritäten sind (mich um die Kinder zu kümmern) und dass es keine oder kaum andere Punkte auf der To-Do-Liste geben kann. Sonst mache ich mir viel zu viel Druck und gerate leicht ins Schleudern.

Weitere Tipps findet Ihr hier – wie tut Ihr Euch denn etwas Gutes?

Viele Grüße,

 

Eure Kleinstadtlöwenmama

5 Freitagslieblinge am 19. Januar 2018

Hallo zusammen,

Ihr habt es bestimmt mitbekommen – auch diese Woche war bei uns noch von Krankheit geprägt. Der Löwenjunge hatte bis gestern noch hohes Fieber und gestern Abend kam dann endlich die Diagnose „atypische Lungenentzündung“ – das ist natürlich keine Traumdiagnose, ABER wenigstens wusste ich nun, warum es ihm so schlecht ging und konnte gestern Abend direkt noch das richtige Antibiotikum besorgen. Eine anstrengende Woche liegt also hinter uns, mit wenig Schlaf und wenigen Ruhepausen.

Da ich eben beim Löwenmädchen auch Fieber gemessen habe und nächste Woche ein wichtiges berufliches Projekt ansteht…. wird es also nicht weniger anstrengend!

Grund genug, einmal positiv auf die vergangene Woche zurückzublicken, so wie jeden Freitag bei Berlinmittemom. Weiterlesen

Die Wutjacke

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Liebe Leser,

die Jacke, die Ihr auf diesem Foto seht, ist keine gewöhnliche Jacke – sie ist in erster Linie meine Kuscheljacke und im Winter und Herbst eines meiner liebsten Kleiderstücke. Aber darüber hinaus hat sie bei Bedarf noch ganz andere Funktionen – und was die mit meinem Löwenmädchen zu tun haben, erzähle ich Euch heute! Weiterlesen