5 Freitagslieblinge am 13. Oktober 2017

Ihr Lieben,

schon halb im Wochenende, teile ich schnell noch meine üblichen Freitagslieblinge mit Euch.

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Ich beginne mit meinem Lieblingsessen diese Woche – endlich einmal halbwegs ausgewogen: Vollkornnudeln mit veganer Bolognese!

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Mein Lieblingsbuch hat mich letzte Nacht vom Schlafen abgehalten – Martin Suter gehört zu meinen Lieblingsautoren, leider sind die Bücher von ihm immer viel zu schnell ausgelesen.

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Mein Lieblingsmoment für mich war diese Woche mein Kaffeeklatsch mit meinen Lieblingskolleginnen meiner früheren Schule. Zwei Stunden Klatsch und Tratsch, aber auch gute und einfühlsame Gespräche und spannende Diskussionen – danke dafür!

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Als die Löwenkinder am Montag nachmittag von ihrem Papanachmittag zurückkamen, entdeckte der Löwenjunge die Küchenwaage auf der Ablage und hatte die spontane Idee, Plätzchen zu backen. Das haben wir dann auch alle zusammen gemacht und hatten großen Spaß dabei – ein schöner Lieblingsmoment mit den Kindern.

Meine Inspiration der Woche habe ich heute morgen auf dem Weg ins Wochenende zufällig im Auto gehört: das Lied „An meine Kinder“ von Konstantin Wecker. Eigentlich bin ich so gar kein Konstantin Wecker-Fan – aber dieser Text hat mir gut gefallen. Ihr findet ihn hier und die Strophen, die mich besonders berührt haben, habe ich Euch notiert:

“ (…) Was kann ich euch mitgeben auf diesen Weg
den ihr nun ganz alleine bestreitet?
Die Hoffnung, dass euch mit jedem Schritt
stets meine Liebe begleitet.

Ich hab’s nun mal nicht so mit der Moral
wann sind Kinder gut, wann böse?
Kinder sind schuldlos, haltet sie frei
vom Moralismusgetöse.

Ihr seid ein Wunder. Wie jeder Mensch
geboren aus dem absolut Schönen.
Und die Welt sähe so viel friedlicher aus,
könnt’ man sich daran gewöhnen.

Ich war nie perfekt. Wie könnte ich auch.
Ihr kennt meine Kunst zu scheitern.
Und perfekte Eltern konnten uns doch
im besten Fall nur erheitern.

Was hab ich falsch, was richtig gemacht?
Ihr wart mir doch nur geliehen.
Ich rede nicht gern um den heißen Brei:
ich wollte euch nie erziehen.

Erziehen zu was? Zum Ehrgeiz, zur Gier?
Zum Chef im richtigen Lager?
Ihr wisst es, ich habe ein grosses Herz
für Träumer und Versager.

Einen einzigen, großen Wunsch hätte ich noch,
da seid mit mir bitte konform:
egal was sie dir versprechen, mein Kind,
trag nie eine Uniform.

Es wird nicht leicht. Die Zeiten sind hart.
Es knarzt mächtig im Getriebe.
Ich hoffe euch trägt auch durch Not und Pein
bedingungslos meine Liebe.

Das ist alles was ich verschenken kann,
keine prall gefüllten Konten.
Und Augenblicke der Schönheit, da wir
zusammen uns glücklich sonnten.

Sorgt euch nur nicht um den Vater, nun kommt
euer ganz eigenes Leben.
Ich habe gelernt – und ich dank’ euch dafür –
ohne zu wollen zu geben.“

Und damit verabschiede ich mich ins Wochenende – und hoffe, Ihr hattet auch eine schöne Woche mit vielen Lieblingsmomenten!

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