Doppelgeburtstagswochenende in Bildern

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Hier kommt nun mein versprochenes Doppelwochenende, das am Samstag, den 9. September, mit einem gesunden Frühstück beginnt – der letzten ausgewogenen Mahlzeit für dieses Wochenende!

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Während der Löwenjunge zum ersten Mal nach einer sehr langen Sommerpause wieder zum therapeutischen Reiten geht, drehe ich eine Hunderunde – ohne zu wissen, dass es einer meiner letzten langern Spaziergänge mit der Löwenhündin sein wird.

Anschließend bereiten die Kinder und ich schon einmal zwei Kuchen für den Löwenmädchengeburtstag am nächsten Tag vor. Da sowohl meine Eltern als auch meine Schwiegereltern für den Geburtstag angereist sind und alle bei mir übernachten, vergesse ich im Eifer des Gefechts meistens die Fotos von den gemeinsamen Mahlzeiten.

Nach einer kurzen Mittagsruhe brechen die französischen Großeltern, der Löwenpapa und ich mit der Tram in die französische Stadt auf der anderen Rheinseite auf. Die Löwenkinder freuen sich wie verrückt, endlich wieder einmal mit der Tram zu fahren, während ich mich freue, dort in Ruhe über das Kulturfest zu schlendern und mir die Programme der verschiedenen Theaterbühnen zu besorgen – schließlich liegen ja nun einige freie Abende vor mir, die ich ausfüllen möchte. Die Kinder amüsieren sich währenddessen, wie halt nur Kinder es in der Stadt können – alles wird zum Spielplatz erklärt.

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Abends decke ich noch den Geburtstagstisch ein (mit dem Geschirr meiner Großmutter – zur Freude des Löwenmädchens) und falle erschöpft ins Bett – 2 Kuchen, 2 warme Mahlzeiten für 10 Personen, 3 Maschinen Wäsche, 1 Stunde Sport und einen Ausflug haben mir dann doch als Tagesprogramm gereicht.

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Guten Morgen am Sonntag! Löwenmädchens allererste Frage nach dem Aufwachen: „Mama, bin ich jetzt schon 4?“ – „Ja, das bist Du! Herzlichen Glückwunsch, meine Lieblingstochter!“ Das Singen am Frühstückstisch ist ihr dann aber doch unangenehm – obwohl sie es ansonsten sehr genießt, im Mittelpunkt zu stehen und unglaublich viele Geschenke zu bekommen.

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Nach dem Geburtstagsfrühstück machen die Kinder mit den Großeltern und dem Löwenpapa einen Ausflug zum Spielplatz, während ich mich an einer Prinzessinnentorte versuche. Anschließend hat das Löwenmädchen sich einen Film (Die Eiskönigin! Was sonst!) gewünscht und die Kinder dürfen dabei wie immer sonntags Butterbrezel und Rohkost knabbern. Da für mich die Nacht um halb 5 schon beendet war, verziehe ich mich mit einem kleinen Snack ins Schlafzimmer und lege mich für eine Stunde ins Bett, lese und döse ein wenig (die Zeit hätte ich mir vor 2 Jahren mit Sicherheit nicht genommen – Sitchwort Selbstfürsorge).

Nachmittags kommen dann noch 3 wunderbare Personen dazu: unsere Leihoma, die frühere Löwensitterin, die wir sehr vermissen, und Löwenmädchens Patentante mit Familie. Gemeinsam machen wir uns über eine reichhaltige Kuchentafel her und ich bewundere mein Löwenmädchen, das zwar zweimal nach Geschenken fragt, dann aber alleine im Garten hin und herläuft und sich selbst beruhigt, damit wir Erwachsenen auch in Ruhe aufessen können.

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Dafür gibt es aber dann noch eine zweite Runde mit wunderbaren Geschenken, eines davon kommt besonders gut an: eine Lupe, mit der sie von nun an ihre Umwelt besonders genau untersuchen kann.

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Abends bereiten die Löwenoma und ich noch „schnell“ die Muffins für den Kindergartengeburtstag zu, die die Kinder noch verzieren, bevor sie müde ins Bett fallen. Und auch ich bin an dem Abend müde und erleichtert – denn so ein bißchen Schiss hatte ich natürlich schon vor diesem ersten Familienfest als getrennte Eltern. Es haben sich aber alle große Mühe gegeben, es den Kindern schön zu machen, so dass es auch keine bösen Worte gab. Und während meine Eltern mich dann Anfang der Woche noch unterstützt haben, habe ich mich bei meinen Schwiegereltern über die Geste gefreut, dass sie sowohl dem Löwenpapa als auch mir jedem eine Schachtel Pralinen und ein Glas Marmelade mitgebracht haben.

Hier bei den Kleinstadtlöwen sind wir aber leidenschaftliche Geburtstagsfeierer (zu Studienzeiten soll hier auch eine gewisse Löwenmama den Geburtstag in eine „Geburtswoche“ umgewandelt haben, um öfter feiern zu können…), so dass es also dieses Wochenende gleich weiterging mit der Feierei:

Am Samstag stieg hier der heißersehnte Einhornkindergeburtstag – mit 4 Jahren durfte das Löwenmädchen seinen ersten Kindergeburtstag feiern und hatte sich nach langem Überlegen für das Thema Einhorn entschieden. Da die Welt ja zur Zeit voll ist mit Einhörnern, war die Suche nach der Deko, den Mitgebseln etc. nicht wirklich schwierig. Für die Kinder war die Party nach dem traurigen Start ins Wochenende eine gelungene Ablenkung und auch mir hat es geholfen, das Haus voll zu haben.

Mit Geschenke auspacken, Torte essen, Schatzsuche, Verstecken spielen, basteln und Pizza essen verging der Nachmittag wie im Flug. Als das Löwenmädchen dann auf die allabendliche Frage „Was war heute am schönsten?“ mit einem strahlenden „Alles!“ geantwortet hat, wusste ich, dass der Löwenpapa und ich ihr mit diesem Geburtstag wirklich Freude bereitet hatten.

Den Sonntag haben wir heute gemütlich angehen lassen: Die Kinder durften noch im Schlafanzug frühstücken, anschließend waren wir mit den Laufrädern (mit einer neuen Klingel!) unterwegs, haben Brot gekauft und ein paar Kastanien gesammelt.

Der Nachmittag wurde dann nach unserer üblichen Mittagsruhe nochmal richtig spannend, da der Löwenpapa heute aus seiner Übergangsbleibe in seine Wohnung gezogen ist und wir diese heute direkt besichtigen durften. Ich hatte mir schon im Vorfeld einige Gedanken gemacht, wie wir diesen Übergang für die Kinder am besten gestalten könnten. Im Endeffekt durfen sie sich einige Kuscheltiere und Spiele aussuchen, die wir direkt mitgenommen haben. Anschließend haben wir uns alle gemeinsam die Wohnung angeschaut und den Nachmittag dort verbracht. Nachdem der Löwenpapa uns zu (den von mir mitgebrachten) Ravioli eingeladen hatte, sind wir dann alle vier wieder in unser Haus gefahren, wo wir die Kinder dann gemeinsam ins Bett brachten. Ihr seht also, es kehren so langsam einige Routinen ein, auch wenn ich nun, mit der neuen Wohnung, lernen muss, die Kinder mehr loszulassen. Andererseits freue ich mich auch darauf, wieder mehr Privatsphäre zu haben, wenn sich nicht mehr das komplette Familienleben in meinem Haus abspielt, sondern die Kinder dann auch beim Löwenpapa sein werden.

Nach diesem Mammutbericht werde ich mich nun mit einer Tafel Trostschokolade aufs Sofa verziehen und noch ein wenig bei Geborgen wachsen stöbern. Wie war denn Euer Wochenende?

 

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