5 Freitagslieblinge am 14. Juli 2017

Die Woche ist schon wieder fast vorbei und wie immer habe ich meine persönlichen Freitagslieblinge aufgeschrieben – bis auf einen, denn ich hatte gefühlt keine Minute für mich diese Woche und deshalb auch keinen Lieblingsmoment für mich.

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern war eigentlich eine Situation, die mir früher den letzten Nerv geraubt hätte: Am Dienstag nachmittag waren wir gerade auf dem Rückweg von dem wöchentlichen „Therapiemarathon“ des Löwenjungen. Anstatt der üblichen halben Stunde haben wir allerdings geschlagene 2,5 Stunden für den Heimweg gebraucht, da durch einen LKW-Unfall die dreispurige Autobahn gesperrt war und der Verkehr nur über die Standspur umgeleitet wurde. Die Kinder waren aber trotzdem gut gelaunt und wir haben zusammen im Auto soviel Quatsch gemacht, dass wir alle drei Tränen gelacht haben. Foto habe ich aber leider keines gemacht!

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Mein Lieblingsbuch ist diese Woche ein Kinderbuch: Wir haben „Fabers Schatz“ von Cornelia Funke ausgeliehen und ich bin ganz begeistert von diesem Buch, das auf ganz schlichte Weise so wichtige Themen wie Freundschaft und Toleranz aus Kindersicht anschneidet und gleichzeitig neugierig darauf macht, das Fremde im eigenen Land kennenzulernen: Faber bekommt von seinem Opa einen fliegenden Teppich aus Damaskus geschenkt, der aber nur dann fliegen kann, wenn man die aufgestickten Worte liest. Faber muss sehr lange suchen, bis er jemanden findet, der diese Schrift lesen kann – schließlich trifft er die kleine Shaima aus Damaskus, die ihm helfen kann….

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Mein Lieblingsessen ist diese Woche Soulfood pur: Ich habe endlich mal wieder Pasta mit Spinat-Lachs-Soße gekocht, das war am Mittwoch genau das richtige nach einem langen Tag und der vorausgegangenen kurzen Nacht.

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Meine Lieblingsinspiration war ein Artikel in der ZEIT, der von einer 13jährigen Autistin zum Thema Inklusion verfasst wurde. Leider ist der Artikel nicht frei zugänglich, aber vielleicht hat der eine oder andere von Euch ja entweder den Online-Zugang oder aber die Printausgabe vom 5. Juli. (Edit vom 31. Juli: Ich habe gerade entdeckt, dass der Artikel inzwischen frei zugänglich ist – die Lektüre lohnt sich!) Ich fand es jedenfalls sehr spannend, endlich einmal zu lesen, wie Inklusion aus der Sicht eines „Inklusionskindes“ erlebt wird.

Und jetzt verlinke ich schnell den Artikel bei Berlin Mitte Mom und wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende!

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